• Wo sind Netz-Lücken, die mit einfachen Mitteln geschlossen werden können?

1. Öffnung von Einbahnstraßen/ Liste

Straßenverzeichnis mit Kommentar

2. Freigabe von ausreichend breiten Wegen für den Radverkehr/ Liste

Wegeverzeichnis mit Kommentar

3. Öffnung und Kennzeichnung von durchlässigen Sackgassen/ Liste

Sackgassenliste mit Kommentar

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4. Weitere Ergänzung durch ÖPNV

Wichtig: AB 01.04.2014 gelten in NRW neue Beförderungsbestimmungen

Auch Pedelecs und E-Bikes sind ab 1. April 2014 in Bussen und Bahnen erlaubt. DIe Beförderungsbedingungen müssen dann noch aktualisiert werden.

Die Verkehrsverbünde und Verkehrsgemeinschaften in Nordrhein-Westfalen haben zum 1. April 2014 neue und einheitliche Regelungen zur Fahrradmitnahme beschlossen. Diese werden in den Beförderungsbedingungen aller NRW-Verkehrsunternehmen verankert. Um Streitigkeiten zwischen Fahrgästen zu vermeiden sowie die Planbarkeit der Reisekette sicherzustellen, wurde nun für die Nahverkehrskunden verlässlich festgelegt, welche Fahrradtypen mitgeführt werden dürfen. Ab dem 1. April 2014 können Fahrgäste neben den "klassischen" Fahrrädern ebenfalls elektrobetriebene Fahrräder, sogenannte Pedelecs und E-Bikes, in Bussen und Bahnen mitnehmen. Ebenso können Fahrgäste zukünftig in den Nahverkehrszügen Fahrräder mitführen, deren Abmessungen das übliche Fahrradmaß überschreiten. Dies umfasst z. B. Tandems. Aufgrund der räumlich beengten Verhältnisse können diese Fahrradkonstruktionen jedoch in Bussen und U-/Straßenbahnen nicht transportiert werden. Um den besonderen Mobilitätsbedürfnissen von schwerbehinderten Menschen nachzukommen, dürfen Inhaber von Ausweisen nach § 69 des Sozialgesetzbuchs IX ("Schwerbehindertenausweis") auf Kulanzbasis jedoch auch solche Fahrräder in Bussen und U-/Straßenbahnen (ÖSPV) mitnehmen.

A: Allgemeine Beförderungsbedingungen im Linienverkehr der Märkischen Verkehrsgesellschaft (Verkehrverbund Ruhr-Lippe vom August 2013):

Fahrräder
1. Fahrräder werden dann befördert, wenn im Fahrzeug geeignete
Abstellmöglichkeiten bestehen bzw. wenn die Platzsituation dies
zulässt. In Bahnen und Zügen werden die Fahrräder nur in den
dafür mit einem Fahrradsymbol gekennzeichneten Stauräumen
und soweit es die Sicherheit des Fahrbetriebes zulässt im
Einstiegsbereich befördert.
2. Sind die vorgesehenen Fahrrad-Stellplätze eines Fahrzeuges
besetzt, können weitere Fahrgäste mit Fahrrädern nicht mehr
zusteigen. Fahrgäste mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer haben
jederzeit Vorrang vor Radfahrern.

3. Jeder Fahrgast darf nur ein Fahrrad mitnehmen und muss dieses
selbst ein- und ausladen. Kinder bis einschließlich 6 Jahren, die
ein Fahrrad mitnehmen wollen, müssen von einem Erwachsenen
begleitet werden. Fahrräder mit Hilfsmotor und Konstruktionen,
die von ihren Abmessungen her nicht zur Mitnahme geeignet
sind, sind von der Beförderung grundsätzlich ausgeschlossen.
4. Je nach Region kann es Einschränkungen bei den Nutzungszeiten
geben; die genauen Zeiten können Fahrgäste den Informationen
bzw. Aushängen der Verkehrsunternehmen vor Ort entnehmen.
5. Dem Personal ist die Entscheidung vorbehalten, ob noch Platz
zur Verfügung steht.

6. Der Fahrgast ist verpflichtet, sein Fahrrad so zu sichern, dass es
keine Gefahr für die Sicherheit oder Ordnung im Fahrzeug
darstellt. Darüber hinaus muss der Fahrgast Sorge dafür tragen,
dass es durch sein Fahrrad zu keinen Beschädigungen des
Fahrzeuges kommt bzw. dass andere Fahrgäste nicht gefährdet
oder beschmutzt werden. Für entstehende Schäden haftet der
Fahrgast. Ein Anspruch auf Fahrradbeförderung besteht nicht.

Gegenstände
1. Der Fahrgast darf Gegenstände mitnehmen, wenn dadurch die
Sicherheit und Ordnung des Betriebs nicht gefährdet werden.
Andere Fahrgäste dürfen durch die Mitnahme ebenfalls weder
gefährdet noch belästigt werden. Der Fahrgast muss seine
Gegenstände dementsprechend unterbringen und
beaufsichtigen. Dabei dürfen die Gegenstände keinen eigenen
Sitzplatz blockieren. Der Fahrgast haftet für jeden Schaden, der
durch die Mitnahme der Gegenstände verursacht wird.

2. Von der Beförderung ausgeschlossen sind gefährliche Stoffe und
gefährliche Gegenstände, insbesondere
a) explosionsfähige, leicht entzündliche, radioaktive,
übelriechende oder ätzende Stoffe,
b) unverpackte oder ungeschützte Gegenstände, durch die
Fahrgäste verletzt werden können,

c) Gegenstände, die über die Wagenumgrenzung hinausragen.
3. Das Personal entscheidet im Einzelfall, ob Gegenstände zur
Beförderung zugelassen werden und an welcher Stelle sie
unterzubringen sind. Vermutet das Personal, dass sich in einem
Gepäckstück oder Frachtgut gefährliche Stoffe befinden, so kann
es vom Fahrgast Angaben zum Inhalt verlangen. Verweigert der
Fahrgast die Auskunft, so wird das Gepäckstück von der Beförderung
ausgeschlossen.
4. Das Personal muss alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit
Kinderwagen und Rollstuhlfahrer mitgenommen werden können.
Dabei bleibt dem Personal die letztliche Entscheidung über
Mitnahmemöglichkeiten und Unterbringung vorbehalten.
5. Ein Anspruch auf die Beförderung von Gegenständen besteht
nicht.

Von der MVG lautet es in Kurzform:

Sie können auch zusammen mit Ihrem Fahrrad Busfahren - außer bei den AnrufLinienFahrten (ALF). Aufgrund der begrenzten Platzmöglichkeiten gelten jedoch folgende Bedingungen:

  • Pro Fahrgast darf nur ein Fahrrad mitgenommen werden.
  • Der Fahrgast lädt sein Fahrrad selbst ein und wieder aus und muss es während der Fahrt ständig festhalten.
  • Kinder bis einschließlich 6 Jahren mit Fahrrad müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
  • Besondere Fahrradkonstruktionen, wie Tandems oder Fahrräder mit Hilfsmotor, können leider nicht befördert werden.
  • Pro Bus können maximal 4 Fahrräder befördert werden. Bei der Mitnahme von Kinderfahrrädern gilt ausnahmsweise, dass maximal 2 Erwachsenen-­ und 3 Kinderfahrräder transportiert werden.
  • Bei Platzmangel werden Kinderwagen und Rollstuhlfahrer bevorzugt befördert. Im Einzelfall muß der Fahrer über die Beförderung entscheiden.

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B: ÖPNV-Verbindungen per Bahn

Iserlohn - Hagen

Iserlohn - Dortmund

Lüdenscheid - Dortmund

Neuenrade - Fröndenberg

Hagen - Finnentrop

Meinerzhagen - Marienheide - Köln

Finnentrop - Attendorn - Olpe

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C: ÖPNV-Verbindungen Schnellbus

S 1 Lüdenscheid - Altena - Nachrodt - Iserlohn

S 2 Lüdenscheid - Werdohl - Plettenberg

S 3 Iserlohn - Hemer - Menden

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D: ÖPNV-Verbindungen Linienbus

Linie 33 Altena - Am Giebel - Hemer

Linie 37 Lüdenscheid - Altena - Letmathe

Linie 49 Iserlohn Lasbeck - Nachrodt - Wiblingwerde - Lüdenscheid

Linie 52 Lüenscheid - Neumühle - Reblin - Herscheid

Linie 54 Lüdenscheid - Höh - Silberg - Herscheid - Plettenberg

Linie 58 Lüdenscheid - Brügge - Oberbrügge - Kierspe Bf - Meinerzhagen

Linie 61 Lüdenscheid - Kleinhammer - Werdohl

Linie 70 Plettenberg - Windhausen - Attendorn

Linie 82 Meinerzhagen - Kierspe

Linie 84 Kierspe - Halver - Breckerfeld - Hagen

Linie 134 Lüdenscheid - Brügge - Oberbrügge - Halver - Radevormwald

 

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E: ÖPNV per Rad- und Wanderbus

Pünktlich mit Beginn der Herbststürme und kühleren Temperaturen, die den Spaß am Wandern trüben, hat sich der Wanderbus in die Winterpause verabschiedet.

Auch in der zurückliegenden Saison vom 1. Mai bis 3. November 2013 haben wieder viele wanderfreudige und naturinteressierte Fahrgäste die Wanderbuslinie 252 genutzt, um die zwischen Lüdenscheid und Meinerzhagen gelegenen Naherholungsgebiete auf eine ganz besondere Art und Weise zu erleben.

Nun heißt es warten auf die neue Saison, die voraussichtlich am 1. Mai 2014 wieder beginnen wird

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F: ÖPNV per Fahrrad- und FreizeitBus Soest - Sundern

Ein Stück unweit neben der Kreisgrenze verkehrt voraussichtlich vom 28. April bis 03. Oktober zwischen Soest und Sundern ein Fahrrad- und FreizeitBus mit Anghänger für Fahrräder. Er verbindet Soest - Günne - Neheim - Sundern.

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G: ÖPNV-Verbindungen Shuttlebus (Beispiel aus MK)

Zur Zeit gibt es nur ein Beispiel aus Iserlohn: Ab 10. März Shuttle-Verkehr zur Fachhochschule Iserlohn

Mit Beginn des Sommersemesters wird am Montag, 10. März 2014, erstmalig nach Einführung des Semestertickets in Abstimmung mit der Fachhochschule (FH) Südwestfalen, Standort Iserlohn, ein Shuttle-Verkehr vom Iserlohner Stadtbahnhof (Steig 1D) über Alexanderhöhe zur Fachhochschule Iserlohn angeboten. Dieser besteht aus zwei Fahrten montags bis freitags 7.45 und 9.15 Uhr sowie einer Fahrt samstags um 8.45 Uhr ab Stadtbahnhof Iserlohn mit Bedienung der Haltestelle Alexanderhöhe.

Nicht nur Studenten oder Mitarbeiter der FH, sondern jeder Bürger kann diesen Shuttle-Verkehr nutzen, da es sich hier um Linienverkehr handelt. Zunächst ist dieser Probebetrieb auf ein Jahr befristeten.

                                          montags-freitags      samstags
Iserl. Stadtbahnhof              7.45     9.15                 8.45  Uhr
Alexanderhöhe                     7.48     9:18                 8.48  Uhr
Fachhochschule                    7.50     9.20                 8.50  Uhr

Bitte beachten: Verkehrt nur während der Vorlesungszeit zwischen 10. März und 11. Juli 2014 sowie zwischen 15. September 2014 und 6. Februar 2015

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5. Sondernutzung der Fußgängerzone Lüdenscheid

Radfahren in Fußgängerzonen

Eine Umfrage der ADFC-Ortsgruppe Hagen in den Städten des Ruhrgebiets

 

Lüdenscheid:

Vorwort: Vorweg sei erwähnt, dass davon auszugehen ist, dass die Stadtverwaltung nicht unbedingt weiß, ob und wo welche Schilder stehen. Es ergeben sich Durchquerungsmöglichkeiten im Rahmen von 4 vermutlich in Vergessenheit geratene Beschilderungslücken, die eine einwandfreie Beurteilung der Möglichkeiten des Radfahrens in der Fußgängerzone nahezu unmöglich machen. An einer Baustelle wurde schließlich eine nachträgliche Beschilderung ergänzt und insgesamt mit einer Vereinheitlichung der FGZ begonnen.

 

Ist das Radfahren in der Fußgängerzone generell oder zeitlich begrenzt erlaubt?

Radfahren ist nur zum Laden zeitlich begrenzt erlaubt, wenn es sich um Kraftfahrzeuge mit bis zu 12 t Gesamtgewicht handelt (Pedelec aufwärts, scheinbar nicht nach europäischem Recht) und zwar in der Zeit von 4 -10 (an 5 Stellen), 18:30 – 19:30 (nur 1 Stelle) und 20 – 21 Uhr (4 Stellen). Außerdem ist ein Taxibetrieb möglich zwischen 4 – 10 Uhr, teilweise zwischen 21 – 10 und teilweise ohne zeitliche Begrenzung (Die Bereiche sind räumlich nicht getrennt, sondern nur unterschiedlich ausgeschildert). So war das lange Zeit. Auch nach der Vereinheitlichung ist die FGZ "nur für Ortskundige" weiterhin für Anlieger frei und das Befahren per Fahrrad kann somit nach Rechtslage (Aushebelung durch Unmengen von Gerichtsurteilen) wohl kaum beanstandet werden.

 

Falls ja, gab es durch diese Regelung eine signifikant hohe Unfallzahl zwischen Radfahrern und Fußgängern?

Nicht bekannt.

 

Gibt es eine freigegebene Radroute durch die Fußgängerzone, bzw. freigegebene Teilbereiche?

Es gibt keine freigegebene Radroute. (siehe Vorwort)

 

Gibt es bei euch Straßen oder Teilstücke in der Innenstadt (keine Busspur) die dem ÖPNV vorbehalten sind? Wie sind diese beschildert und dürfen dort auch Radfahrer fahren?

Radfahrer dürfen ebenso wie der Busverkehr in Gegenrichtung der unechten Einbahnstraße durch die Oberstadt fahren. Da die Ampelschaltung am Ende neben Foto Spelsberg nur sehr schlecht funktioniert ist eine Durchquerung der Oberstadt durch den Umgehungstunnel allerdings wesentlich effizienter.

Außerdem gibt es nur eine legale Möglichkeit der Einfahrt in diesen Bereich aus Richtung Staberger Straße kommend. (Ergänzung: Diese einzige Möglichkeit ist inzwischen durch Demontage des Schildes "Radfahrer frei" auch nicht mehr möglich, so dass hier nicht mehr geradeaus gefahren werden darf). Aus Richtung Hochstraße ist weder ein Abbiegen aus der freigegebenen Busspur (fehlende Signalanlage für Radfahrende), noch die rechte Spur (Geradeausfahrt und Rechtsabbiegen vorgeschrieben) möglich. Selbst von der Schillerstraße ist ein Linksabbiegen nicht möglich. In Fahrtrichtung dieses Bereiches  und aus Richtung Loher Straße bestand seit vielen Jahren ein Nachtfahrverbot (eine Lärmschutzmaßnahme aus der Zeit der Fußball WM 2006) zwischen 22 und 6 Uhr außer für Linienverkehr und Taxi (Rikschataxi???) Die Route ist Bestandteil des Radverkehrsnetzes NRW und Verkehrsplanende müssten hierin eigentlich eine VERPFLICHTUNG sehen, geeignete Verkehrsführungen für den Radverkehr zu schaffen. Das ist schon eine beachtliche Fehlleistung, die simpelsten Maßnahmen für den Radverkehr auch seit ca. 25 Jahren Oberstadttunnel nicht umzusetzen.

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Fachdienst Bauservice
Herr Dieter Rotter, Tel. 171339

TOP: Fahrwege in der Fußgängerzone
Bericht Nr. 021/2012
Produkt: 120 010 020 Bewirtschaftung öffentlicher Flächen, Parkraum

Beratungsfolge
Behandlung
Sitzungstermine
Bau- und Verkehrsausschuss
öffentlich
07.03.2012

Beschlussvorschlag:
Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

Bericht:
Verfahrensweise bei Ausnahmegenehmigungen
für Patientenfahrten in der Fußgängerzone

Das Befahren der Fußgängerzone mit Fahrzeugen ist außerhalb der Lieferzeiten grundsätzlich verboten. Aus besonderem Anlass können im Einzelfall Ausnahmen zugelassen werden; hierfür wird ggf. vom Fachdienst Bauservice eine entsprechende Ausnahmegenehmigung nach § 46 StVO ausge-stellt. Neben mehreren Hundert überwiegend zeitlich befristeten Ausnahmegenehmigungen v.a. für Handwerker erfolgen die meisten genehmigten Fahrzeugbewegungen in der Fußgängerzone zum Zweck von Patientenfahrten.
Neben dem qualifizierten Krankentransport, der im Einsatzfall generell die Fußgängerzone befahren darf, werden zusätzlich medizinisch nicht notwendige Fahrten von mobilitätseingeschränkten Patien-ten zu Arztpraxen durchgeführt. Der Krankentransport wäre mit diesen Fahrten personell und organi-satorisch überfordert, so dass Patientenfahrdienste diese Aufgabe wahrnehmen.
Ausnahmegenehmigungen für Patientenfahrten in der Fußgängerzone können unter Berücksichti-gung der rechtlichen Vorgaben auf Antrag für den folgenden Nutzerkreis ausgestellt werden:

 lizenzierte Taxiunternehmen gem. § 47 PBefG mit entsprechendem Nachweis
 Sonderfahrzeuge mit entsprechender Eintragung im Kfz.-Schein und einer Berechtigung nach § 49 PBefG.

Sowohl die Taxen als auch die Mietwagen mit Sonderausstattung zur Beförderung von Rollstuhl- und Liegendfahrern sollen zukünftig gleich behandelt werden. Der o.g. Nutzerkreis für Patientenfahrten wird insofern den „sozialen Diensten“ gleichgestellt.
Zurzeit sind rund 50 generelle Ausnahmegenehmigungen für Patientenfahrten und soziale Dienste ausgestellt. Die Kennzeichen bezogene Ausnahmegenehmigung wird jeweils auf ein Jahr befristet; die Gebühr hierfür beträgt einheitlich 100 €.

Bisher ist dabei i.d.R. keine Einschränkung der Fahrwege erfolgt, d.h. das Befahren der Fußgängerzone
ist nach den aktuellen Genehmigungen an allen Stellen erlaubt. Diese Verfahrensweise führt mit
zunehmender Tendenz zu Problemen und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Da v.a.
die Zahl der Arztpraxen in der Fußgängerzone in den letzten Monaten stark angestiegen ist, haben
sich auch der Bedarf an Patientenfahrten und damit die Beeinträchtigungen der eigentlichen Nutzer
der Fußgängerzone deutlich erhöht.


Insbesondere der Sternplatz wird gern nicht nur als „Parkplatz“ vor dem Gebäude Sternplatz 1, sondern
als Abkürzung zwischen Knapper Straße und Wilhelmstraße bzw. Altenaer Straße genutzt; diese
Fahrstrecke sowie die untere Wilhelmstraße soll zukünftig außerhalb der Lieferzeiten grundsätzlich
nicht mehr zulässig sein. Vor allem bei Veranstaltungen auf dem Sternplatz – z.B. dem Weihnachtsmarkt
– und in den Sommermonaten mit Außengastronomie ist es wiederholt zu gefährlichen Situationen
gekommen, bei denen sich trotz des engen Fahrweges Fahrzeuge unnötigerweise durch die
Fußgänger gedrängt haben.

Die Verwaltung befindet sich insofern in einem Interessenkonflikt zwischen dem Widmungszweck der
Fußgängerzone und den Wünschen überwiegend kommerzieller Unternehmen auf kurze und schnelle
Fahrwege. Sofern in solchen Fällen keine unzumutbaren Einschränkungen für den notwendigen
Fahrzeugverkehr erkennbar sind, wird das öffentliche Interesse an der Einhaltung der Schutzfunktion
der Fußgängerzone im Regelfall überwiegen.


Alternative Fahrwege (hin und zurück) mit geringeren Beeinträchtigungen für die Fußgänger und die
Außengastronomie sind über die Altenaer Straße bis zum Gebäude Wilhelmstraße 1 oder über die
Knapper Straße bis zum Gebäude Rathausplatz 3 vorhanden, so dass die Verhältnismäßigkeit dieser
Einschränkung gewahrt ist. Patientenfahrten zu den Ärzten im Gebäude Sternplatz 1 sind außerdem
über den Zugang Sauerfelder Straße und die dortige Tiefgarage möglich. Das Befahren der Wilhelmstraße
ist ab der Einmündung Jockuschstraße wie bisher weiterhin möglich. Die modifizierten Ausnahmegenehmigungen
sollen mit einem Plan ergänzt werden, der die erlaubten Fahrwege auch optisch
darstellt.


Die Vorgabe bestimmter Fahrwege in der Fußgängerzone bzw. der Ausschluss bestimmter Gefahrenbereiche
soll zukünftig grundsätzlich auch für alle sonstigen Ausnahmegenehmigungen zum Befahren
der Fußgängerzone gelten.

Lüdenscheid, den 14.02.2012
im Auftrag:
gez.
Martin Bärwolf

Hier die offizielle Info der Stadt Lüdenscheid:

"

Befahrbarkeit der Fußgängerzone neu geregelt

Weitere Stellplätze für Taxen

Die Befahrbarkeit der Fußgängerzone ist ab sofort neu geregelt worden: Die Zeiten zum Be- und Entladen von Waren und  Gütern sind jetzt auf die Zeiträume von 06:00 bis 11:00 Uhr und von 19:00 bis 21:00 Uhr an allen Zufahrten (Knapper Straße, Altenaer Straße, Jockuschstraße, Schillerstraße, Turmstraße und Neugasse) vereinheitlicht worden. Das Befahren der Fußgängerzone für andere Zwecke und außerhalb der Lieferzeiten ist nur mit einer Ausnahmegenehmigung nach § 46 StVO entsprechend der Vorgaben der ausgestellten Genehmigung und für Personen mit Sonderrechten zulässig. Eine solche Ausnahmegenehmigung kann wie bisher beim Fachdienst Bauservice beantragt werden.  

Für die Taxen wurden, wie mit Vertretern der Taxenvereinigung vereinbart, weitere Stellplätze am Rand der Fußgängerzone eingerichtet. Für Taxenfahrten zum Ärztehaus Sternplatz 1 ("MediVital Center") kann die Tiefgarage mit Zufahrt von der Sauerfelder Straße kostenfrei zum Ein- und Aussteigen genutzt werden. Von hier aus sind alle Arztpraxen barrierefrei mit Aufzügen zu erreichen. Die Neuregelung zum Befahren der Fußgängerzone erfolgte vor dem Hintergrund vermehrt auftretender Beschwerden über das Verhalten von Autofahrern in der Fußgängerzone sowie zur Gewährleistung der Sicherheit und der Aufenthaltsqualität der Fußgänger.

Lüdenscheid, 03.07.2012"

Hinweis: Ziel des Prozederes war es eigentlich, für den gesamten Bereich der FGZ (Alt- und Neustadt) eine vereinheitlichte Ausschilderung mit identischen Lieferzeiten einzurichten (was vorher trotz fehlender räumlicher Trennung, nie der Fall war...) und den permanenten Taxiverkehr (willkürliche Abkürzungsverkehre) einzudämmen. Allerdings ruft diese pauschale Behandlung des KfZ-Verkehrs in der FGZ weitere Sonderwünsche z. B. für Altstadt Bewohnende und Besuchende  mit Behinderung auf den Plan.., so die LN: "Zwei Schilder „Taxen frei“ wurden auf Geheiß des Verkehrsausschusses entfernt, weil Taxifahrer die Fußgängerzone auch als Abkürzung nutzten. Das neue Verbot trifft indes auch Senioren oder Menschen mit Behinderungen, die nun nicht mehr unmittelbar abgeholt werden können. 

Auf diese Problematik hatte Grünen-Ratsherr Otto Bodenheimer im jüngsten Bau- und Verkehrsausschuss aufmerksam gemacht: Er wünsche sich eine Lösung, die zwar den Taxiverkehr zur Erlebnisgastronomie unterbindet, zugleich aber die Abholung von Menschen etwa aus dem Kleinen Prinzen oder der Awo-Begegnungsstätte Marienstraße zulässt.

Das aber ist laut Dieter Rotter vom städtischen Bauservice kaum umzusetzen. „Wir haben unweit der Begegnungsstätte ein Lokal. Wie sollen wir einem Taxifahrer erlauben, bei der Awo jemanden abzuholen, der nicht gut zu Fuß ist, wenn ein Kneipengast ein paar Meter weiter genau dasselbe Problem hat?“

Theoretisch sei es zwar denkbar, Einzelgenehmigungen auszusprechen, „aber praktikabel ist das natürlich nicht“. Außerdem widerspräche das dem Grundsatz der Gleichbehandlung.

Zugleich, sagte Rotter weiter, gab es gute Gründe für das neue Einfahrverbot: „Wir hatten ja über Jahre und Jahrzehnte die Situation, dass Taxen aus der Knapper Straße die Einkaufsmeile hinauf zum Oberstadttunnel fuhren. Dabei gab es immer wieder Beschwerden von Bürgern über gefährliche Situationen und auch über das Tempo, das dabei in der Fußgängerzone vorgelegt wurde.“

Angehaltene Fahrer konnten indes stets darauf verweisen, dass sie an den beiden „Taxen frei“-Schildern etwa über die Turmstraße legal in die Fußgängerzone eingefahren seien. „Diese rechtlich unsaubere Situation ist jetzt bereinigt, allerdings wird nun gefragt, ob hier nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird. Diese Frage kann man natürlich stellen.“

Antworten darauf gebe es noch nicht – ein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag sah schon klappbare Schilder vor. Vorläufig jedenfalls gilt weiter, dass die Fußgängerzone für alle Taxis eine Tabuzone ist – außer für Patientenfahrten oder während der Lieferzeiten, die von 6 bis 11 Uhr und von 19 bis 21 Uhr gelten."

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Fachdienst Stadtplanung und Verkehr
Frau Nina Niggemann-Schulte, Tel. 171672

TOP: Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs
Beschlussvorlage Nr. 201/2012
Produkt: 120 010 010 Planung von Verkehrsflächen und -anlagen und Verkehrslenkung

Beratungsfolge
Behandlung
Sitzungstermine
Bau- und Verkehrsausschuss
öffentlich
07.11.2012

Bemerkung: Je nach Maßnahme handelt es sich hierbei um investive oder konsumtive Mittel. Wenn möglich werden Änderungen im Rahmen von anstehenden Baumaßnahmen umgesetzt, so dass sie kostengünstig ggf. kostenneutral zu bewerten sind.

Haushaltsmittel ausreichend vorhanden?
ja, veranschlagt bei folgendem Konto:

Laufend: /5221000/Verkehrszeichen/ -einrichtung

freiwillige Aufgabe

Grundlage:
Die Maßnahmen sind freiwillig. Die Kommunen sind jedoch im kürzlich verabschiedeten „Nationalen Radverkehrsplan 2020“ aufgefordert worden den Radverkehr zu fördern.

Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss beschließt die Förderung des Radverkehrs mittels Einzelmaßnahmen und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der in der Begründung genannten Maßnahmen. Des Weiteren beschließt der Ausschuss die Freigabe der Fußgängerzone für den Radverkehr im Rahmen eines Verkehrsversuches.

Begründung:
Die Stadt Lüdenscheid hat im Nachgang zum 1. Radverkehrsforum im Frühjahr diesen Jahres eine
Vielzahl kleinerer und größerer Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs gebündelt und beabsichtigt,
diese nun schrittweise umzusetzen.
Kleinere Einzelmaßnahmen
Mit relativ geringem Aufwand und geringem Konfliktpotential lassen sich die folgenden Maßnahmen
umsetzen:
• Freigabe von Busspuren für den Radverkehr (z.B. an der Werdohler Straße)
• Erhöhung der Netzdurchlässigkeit (Verbreiterung der Durchfahrtsbreiten an Schranken und
Pfosten)
• Aufhebung von Durchfahrtsverboten für den Radverkehr
(z.B. Nachtfahrverbot in der Oberstadt)
• Kennzeichnung von durchlässigen Sackgassen (z.B. An der Mehr)
• Markierung von Radwegefurten und Verdeutlichung durch ein Sinnbild Radfahrer (z.B. Furten
an den Einmündungen An der Mehr und Blücher Weg, Sinnbilder entlang der Humboldtstraße
und der Herscheider Landstraße jeweils bergwärts)
• Freigabe von Gehwegen für den Radverkehr (z.B. Verbindungsweg Dammstraße – Dammstraße)
Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt sukzessive in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen
und der Mittelverfügbarkeit.
Freigabe der Fußgängerzone als Verkehrsversuch
Im Zeitraum von März bis Juni 2013 soll im Rahmen eines Verkehrsversuches der gesamte Fußgängerbereich
in der Innenstadt für den Radverkehr ohne räumliche oder zeitliche Beschränkung freigegeben
werden.


Nach den geltenden Richtlinien ist Radverkehr in Fußgängerbereichen zuzulassen, wenn im Fußgängerbereich
wichtige Ziele des Radverkehrs liegen und eine Umfahrung des Fußgängerbereiches ein
Sicherheitsrisiko darstellt oder stark umwegig ist. Es hat im Einzelfall eine Prüfung und Abwägung zu
erfolgen. Soweit die Prüfung kein eindeutiges Ergebnis liefert, kann die Zulassung versuchsweise
erfolgen.


Die Polizei lehnt eine Freigabe des Fußgängerbereiches aus Gründen der Unfallgefahr ab.
Zu Beginn des Verkehrsversuchs soll verstärkt auf ein korrektes, rücksichtsvolles Verhalten aller Beteiligten
und die Konsequenzen bei Nichtbeachtung hingewiesen werden.
Die Unfallentwicklung wird sowohl vor als auch während des Verkehrversuchs dokumentiert und analysiert,
so dass eine objektive Bewertungsgrundlage zur Entscheidung über eine dauerhafte Lösung
vorliegt.


Weiteres Vorgehen Radverkehrsförderung
2. Lüdenscheider Radverkehrsforum im Januar/Februar 2013
Lüdenscheid, den 24.10.2012

Im Auftrag:
gez. Martin Bärwolf

HINWEIS: Dieser Antrag (insbesondere der Teil der Freigabe der FGZ) wurde in der gemeinsamen Sitzung Umwelt- und Bauausschuss abgeschmettert bzw. zurückgezogen und sollte in abgewandelter Form (also zeitlich, räumlich begrenzter Freigabe für Radfahrer) wieder vorgelegt werden...  (ist 2013 nicht passiert, vermutlich dann 2014...??? wieder nix oder dann doch schon Ende Sommer 2015...???)

WDR Leonardo vom 26.05.14
Informationen zum Service Mobil: Passgenaues Autoteilen - 
Carsharing-Netz bald flächendeckend

Ein Auto zu leihen, kann billig und komfortabel sein. Das stetig 
wachsende Carsharing-Angebot macht den eigenen Wagen oft überflüssig. 
Kooperationsmodelle der Anbieter und Smartphone-Apps erleichtern das 
Autoteilen im ganzen Land.

Steuern, Versicherung, Reparaturen: Ein eigenes Auto zu besitzen ist 
selbst dann teuer, wenn man es nicht besonders viel bewegt und wenig 
Benzin verbraucht. Ein durchschnittlicher Kleinwagen, der 15.000 
Kilometer im Jahr zurücklegt, verursacht in diesem Zeitraum Kosten von 
etwa 5.000 Euro.

Immer mehr Menschen wollen dieses Geld sparen. Gerade Großstädter, die 
viele Strecken besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad 
zurücklegen können, verzichten auf einen eigenen Pkw. Wenn sie doch 
einmal ein Auto brauchen, melden sie sich bei einem Carsharingdienst an 
und zahlen nur, wenn sie auch wirklich fahren. Nach Berechnungen der 
Stiftung Warentest können Autofahrer mit Carsharing mehr als 1.000 Euro 
im Jahr sparen, vorausgesetzt sie fahren weniger als 7.500 Kilometer. 
Mittlerweile nutzen schon über 750.000 Menschen in Deutschland die 
verschiedenen Carsharing-Angebote. Vor einem Jahr war es nach Auskunft 
des Bundesverbandes nicht einmal die Hälfte.

Ausleihen und losfahren
Grundsätzlich lassen sich drei Carsharing-Varianten unterscheiden.
Zum einen gibt es die klassischen festen Stationen. Der Nutzer holt das 
Auto an einer Station ab und muss es nach Ende der Fahrt auch wieder 
dorthin zurückbringen. Dieses Modell eignet sich nach Einschätzung der 
Stiftung Warentest in erster Linie für alle, die gelegentlich ein Auto 
brauchen und eine entsprechende Leihstation in Wohn- bzw. 
Arbeitsplatznähe haben. Ähnlich funktioniert das Carsharing mit 
Privatautos. Der Unterschied ist nur, dass die Autos nicht einem 
Anbieter gehören, sondern Privatleuten. Über einen Vermittler kann der 
Nutzer diese Wagen buchen und sie beim Besitzer abholen. Der eigentlich 
Carsharing-Boom wurde allerdings erst durch das Free-Floating-Modell 
angestoßen. Jeder, der in den vergangenen Jahren in einer Großstadt 
unterwegs war, hat vermutlich schon einmal einen Kleinwagen mit "Car2go" 
oder "DriveNow"- Aufschrift gesehen. Die Autos stehen überall in der 
Stadt. Registrierte Kunden finden den nächst gelegenen freien Wagen über 
das Internet, öffnen ihn mit einer Chipkarte und können direkt 
losfahren. Anschließend stellen sie den Wagen wieder auf einem 
beliebigen freien Parkplatz ab. Das Free-Floating-Modell wird bislang 
nur in neun deutschen Städten angeboten.

Preise sehr unterschiedlich
Wer sich für Carsharing interessiert, sollte darauf achten, dass der 
jeweilige Anbieter in ihrer Region überhaupt verfügbar ist. Ob ein 
Carsharing-Anbieter günstiger oder teurer als der andere ist, lässt sich 
allerdings nicht so leicht feststellen, da die Tarifstrukturen sehr 
unterschiedlich sind. Bei den meisten Anbietern muss der Kunde zunächst 
eine Aufnahmegebühr zahlen. Durch Aktions- und Kooperationsangebote 
lässt sich diese aber manchmal sparen. Andere Anbieter verzichten 
grundsätzlich auf eine Aufnahmegebühr. Beim Free-Floating werden pro 
gefahrener Stunde etwa 15 Euro fällig. Anbieter von festen 
Abholstationen sind zwar im Stundenpreis günstiger, dafür gibt es eine 
Monatsgebühr, die die beiden Free-Floating-Anbieter "Car2go" und 
"DriveNow" nicht verlangen.

Regelverstöße teuer
Aufpassen müssen Carsharing-Kunden grundsätzlich bei weiteren und 
"versteckten" Kosten. Wie die Stiftung Warentest zuletzt bei allen neun 
befragten großen Carsharing-Anbietern festgestellt hat, gehört eine 
Vollkaskoversicherung mittlerweile zum Standard. Allerdings ist die Höhe 
der Selbstbeteiligung sehr unterschiedlich. Wer einen Unfall selbst 
verschuldet, muss in der Regel zwischen 500 und 1500 Euro zuzahlen. Bei 
manchen Anbietern besteht die Möglichkeit, sich von der 
Selbstbeteiligung praktisch freizukaufen oder zumindest die Kosten für 
die Beteiligung zu senken, indem man eine jährliche Sonderzahlung leistet.

Wer gegen die Regeln der Anbieter verstößt, muss mit empfindlichen 
Strafen rechnen. So verlangen manche Anbieter 30 Euro und mehr für eine 
Sonderreinigung des Wagens. Häufig ist aber nicht genau festgelegt, ab 
welchem Grad der Verschmutzung dieses Bußgeld angebracht ist. Besonders 
teuer können auch Verspätungen und der Verlust des Fahrzeugschlüssels 
werden, wie Stiftung Warentest berichtet. "Car2go" etwa fordert 350 Euro 
für einen neuen Fahrzeugsschlüssel. Flinkster verlangt bei einer 
Verspätung von gerade einmal 15 Minuten bereits 12,50 Strafgeld.
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