Aktuellen Geschwindigkeitskontrollen in Lüdenscheid lassen sich im Servicebereich online einsehen

http://www.luedenscheid.de/service/

Die Anschaffung eines zweiten Radarwagen wurde von einer Mehrheit der Ratspolitik abgelehnt.

Was man über ungeliebte Kontrollen wissen sollte... hier vom WDR:

"Informationen zum Service Mobil vom 17.02.14

Ungeliebte Blitzer: Wie genau sind Tempo-Kontrollen?

Blitz- und Radarmessgeräte sind nicht unumstritten. Immer wieder klagen 
Autofahrer, die geblitzt wurden. Manche haben vor Gericht sogar Erfolg. 
Kann man sich auf die Technik "Blitzer" nicht wirklich verlassen?

Geldstrafen oder Fahrverbote drohen, wenn man von einer Radarfalle 
fotografiert wird. Weil die Strafen für "zu schnelles Fahren" drastisch 
ausfallen können, ist es wichtig, dass die Technik zuverlässig und 
präzise funktioniert.

Nur zugelassene Geräte dürfen eingesetzt werden
Schon bei der Entwicklung der Geräte arbeiten Hersteller eng mit der 
Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig (PTB) zusammen, 
der Zulassungsstelle für Verkehrsmesstechnik in Deutschland. "Wir binden 
die PTB schon früh in die Entwicklung ein und erkundigen uns nach den 
gestellten Anforderungen, damit wir schon den Start unserer Entwicklung 
darauf ausrichten können", sagt Hartmut Hoffmeister von der Firma 
Jenoptik Robot in Monheim am Rhein – weltweit führender Hersteller für 
fotografische Verkehrsmesstechnik, wie beispielsweise der Blitzer.

Durch diese enge Einbindung soll sichergestellt werden, dass bei der 
Tempo-Messung die festgelegten Standards eingehalten werden. Ist das 
Gerät dann entwickelt, unterzieht die PTB es noch einmal einem 
Praxistest und erstellt eine genaue Gebrauchsanweisung.

Die Technik arbeitet fehlerfrei - fast
Die meisten Fehler bei den Messungen treten vor allem durch menschliches 
Fehlverhalten auf, wenn zum Beispiel bei fest installierten Messgeräten 
die Gerätenummern falsch eingetragen werden, oder wichtige Dokumente 
verloren gehen. In solchen Fällen fallen Urteile meist zugunsten von 
klagenden Autofahrern aus – aber eben nicht, weil die Technik falsche 
Werte geliefert hätte. Die arbeitet inzwischen sogar so genau, dass die 
in Deutschland geltende Toleranz bei der Tempo-Messung gar nicht mehr 
nötig wäre.

Die PTB legt fest, dass bei gemessenen Geschwindigkeiten bis 100 km/h 
pauschal drei km/h abgezogen werden. Bei höheren Messungen sind es dann 
immer drei Prozent. Das stammt noch aus Zeiten, in denen die Technik 
noch längst nicht so weit entwickelt war. Wird ein Autofahrer zum 
Beispiel mit genau 50 km/h in einer 30er-Zone geblitzt, dann wird er für 
17 zu schnell gefahrene Kilometer pro Stunde belangt – und nicht etwa 
für 20.

Vor dem Einsatz müssen die Geräte geeicht werden
Ebenfalls von der PTB werden die Vorgaben zur Eichung der Geräte 
festgelegt. Diese findet direkt am Aufstellungsort der "Radarfallen" 
statt, unmittelbar bevor sie in Betrieb genommen werden dürfen. Auch 
später erfolgen Tests, ob die Eichung noch stimmt. Hans Gramatke vom 
Eichamt Dortmund speist dabei regelmäßig simulierte Signale in die 
Geräte ein.

"Wir dürfen bis 150 km/h eine maximale Abweichung von einem km/h 
feststellen und bei höheren Geschwindigkeiten zwei km/h", so Hans 
Gramatke. Jahr für Jahr werden die "Blitzen" dann wieder geeicht - damit 
die Geräte auch weiterhin zuverlässig und präzise arbeiten."
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