Ziele, Strategien und Argumentationen

„Das Fahrrad soll als ein
moderner Verkehrsträger des 21.
Jahrhunderts etabliert werden .“
Mehr Menschen sollen häufiger, länger, lieber
auf das Rad steigen – und damit sicher und
komfortabel unterwegs sein.
Vorhaben des Lüdenscheider Klimaschutzkonzeptes (November 2010):
 - ein Radverkehrskonzept für Lüdenscheid zu entwickeln (Netzlücken ermitteln, kurz- mittel- und langfristige Perspektiven berücksichtigen)
(Planung muss jetzt 2014 dringend beginnen, 150.000 €, also jährlich ab  2015 je 25.000 € für den Ausbau sind vorgesehen!)
 - Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Fahrradverkehr ausweiten
(2011 schon 8.000 € wie vorgesehen ausgegeben?, wofür?, und dann sind da jährlich 2.000 € für autofreie Aktionen aber wo sind die hin bei nur 2x Volmetal?, also insgesamt 20.000 €?)
 - Anbindung der Fußgängerzone an das Fahrradnetz
(besser Stadtteile an die Innenstadt, welches Netz?)
 - Nahmobilität (Strecken kürzer 5 km sollte verstärkt mit Verkehrsmitteln des Umweltverbundes zurückgelegt werden)
(ab 2015 sind noch (für drei Jahre 3x10.000 €) Mittel für die Optimierung der Parkraumbewirtschaftung offen, wo fließen die denn wohl hin?)
 - Mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder schaffen
(offenbar keine Finanzmittel)
 - Verleih von Elektrofahrrädern forcieren
(keine Finanzmittel, vermutlich über Stadtwerke)
 - Schulen und andere Bildungseinrichtungen zur Förderung des Radverkehrs anspornen
(jährlich 2.000 € bis 2020 also insgesamt 20.000 €)

Lüdenscheid (seit Anfang 2007), Iserlohn, Hemer, Plettenberg und Schalksmühle sind Mitglied im Klimabündnis und haben sich dazu verpflichtet, alle fünf Jahre die CO2-Emmission um 10 % zu senken.

http://www.klimabuendnis.org

Aktion Stadtradeln, für Mitgliederkommunen im Jahr 2013 kostete es je 1000 € Gebühr

http://www.stadtradeln.de

Marienheide und Holzwickede haben 2012 auch beim Stadtradeln mitgemacht

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Fahrradklimatest 2012 - Lüdenscheid Note 5 +

in 26 von 27 Punkten gibt es überdurchschnittlichen Verbesserungsbedarf (Die einzige Ausnahme mit positivem Ausschlag ist die wesentlich geringere Fahrraddiebstahlquote).

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Mit dieser Prognose hier unten sollten eigentlich alle etwas anfangen können, die die Bedeutung des Fahrradklimas tatsächlich bewusst unterschätzen:
www.klimafolgenonline.com

www.regionaler-klimaatlas.de

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Klimaschutzbeauftragte Frau Eisenmann bei SPD-Veranstaltung äußert sich zum Radverkehr in Lüdenscheid

http://spdluedenscheid.de/?p=1829

...weitere Umwelt-Themen aufgegriffen. Radfahren in der Innenstadt erregte am Dienstagabend die Gemüter aber auch das Radfahren in der Bergstadt schlechthin. Sonja Eisenmann zeigte sich sehr erstaunt darüber, dass es in Lüdenscheid so wenige Radfahrer gebe. Nur an der Topographie könne es nicht liegen.

Sie habe einige Jahre in Bayern gelebt und da gebe es nicht nur viel mehr Berge sondern  auch viel mehr Radfahrer. Ihr Wunsch sei es, das schlechte Ergebnis einer ADFC-Umfrage, in der Lüdenscheid so ziemlich als Fahrradunfreundlichste Stadt ausgewiesen wurde, positiv zu verändern.“

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Ja das geht wirklich. Aber wo sind jetzt die glaubwürdigen Argumente? Reden wir doch einfach mal über...

- hohe Spritpreise (weltweit)

- zugeparkte Straßen (aktuell Lohmühlenstraße, Geparkte Autos verprerren Sicht)

- erheblichen Verkehrslärm (Weststraße, Lennestraße, Hochstraße, Kölner Str., ...)

- belastende Abgase (Altenaer Str.)

- Staus, Ampelstaus (können wir die gebrauchen?)

- Fitnessmangel (steigende Gesundheitskosten)

aber auch positive Anreize wie

- schicke Fahrräder (Auffälligkeitsfaktor teils noch höher als bei Sportwagen)

- bergtaugliche Pedelecs (Positive Berichte von Leih-Pedelec-Fahrten)

- Alternativen zum Auto (ÖPNV u. Radverkehr) (multimodale Neuheiten, Pedelecmitnahme ab 1.4.14)

u.s.w. sind eine gute Grundlage für eine kulturelle Veränderung

 

Ausbau A 45 kostet 1,6 Milliarden, Rahmedetalbrücke muss 2017 abgerissen werden...

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-luedenscheid-halver-und-schalksmuehle/sauerlandlinie-ausbau-kostet-1-6-milliarden-id4245543.html

Volkswirtschaft vor Betriebswirtschaft!!! Wie wäre es mit einem parallelen Radschnellweg?

 

Finanzierung von Radverkehrsförderung

http://www.adfc.de/verkehr--recht/radverkehr-foerdern/finanzierung/effektive-radverkehrsfoerderung

 

So geht's auf jeden Fall nicht weiter...:

A short story of Traffic Engeneering

http://www.copenhagenize.com/2013/01/a-short-history-of-traffic-engineering.html

 

Informationen zum PARKing-day und Stadtgestaltung

http://www.greencity.de/themen/stadtgestaltung/parking-day/

 

Transition-Town-Bewegung im deutschsprachigen Raum

http://www.transition-initiativen.de/

 

Diskussion Nachhaltigkeit mit Prof. Dennis Meadows

http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/36131899_kw42_pa_wachstumsenquete/index.html

 

Pedelecprojekt auf dem Land - Voralberg

http://www.landrad.at/

 

Pedelecinfos Projektseite aus Österreich

http://www.gopedelec.at/gopedelec-at/index.php

Forschungsprojekt Pedelecnutzung

http://www.gopedelec.at/gopedelec-at/index.php?option=com_content&view=article&id=159:landrad-pedelec-forschungsprojekt-im-bundesland-vorarlberg-oesterreich

 

Ein Infrastrukturvergleich zu Verkehrsführungen an Kreuzungen (könnten die Lüdenscheider zwischen Unterem Vogelberg, Asenberg, Diebesweg, Brüderstraße auch gut gebrauchen)

Die Schwebekreuzung in Eindhoven
http://blog.zeit.de/fahrrad/2014/03/03/radfahrer-schweben-uber-der-kreuzung/

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Hier ein Ausschnitt aus dem Verkehrspolitischen Programm des ADFC vom Herbst 2013

(VP 3) Umsteigen leicht gemacht - zum Radfahren motivieren

Wir wollen Verhaltensänderungen erreichen und die breite Bevölkerung zum Radfahren anregen. Für eine erfolgreiche Radverkehrsförderung brauchen wir emotionale, professionelle Kampagnen und die Herausbildung einer eigenständigen Fahrradkultur.

(VP 3.1) Die Menschen erreichen

Wir möchten die Menschen von den Vorteilen der Fahrradnutzung überzeugen. Dabei ist uns klar, dass die individuelle Verkehrsmittelwahl kein ausschließlich rationaler Akt ist. Vielmehr hängt sie maßgeblich von Lebensstil, Werten, Gewohnheiten, sozialen Normen, Emotionen und weiteren personengebundenen Faktoren ab. Deshalb gehört es zu den schwierigsten und aufwändigsten Kommunikationszielen, Änderungen im Bereich des Lebensstils und des Verhaltens zu erreichen. Dafür brauchen wir glaubwürdige Argumente, reale Beispiele und überzeugende Fakten.

(VP 3.2) Es geht nur mit Kultur

60 Jahre hat das Auto Stadtplanung, Siedlungsstrukturen, öffentliche Räume, Verteilung von Arbeitsplätzen, Einkaufsmöglichkeiten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen maßgeblich geprägt. Automobilität ist im Habitus der meisten Deutschen verankert.

Doch aktuelle Trends signalisieren den Rückgang der traditionellen Autokultur. Darauf aufbauend wollen wir eine Kultur des Fahrradfahrens etablieren, wo sie bislang kaum vorhanden ist - also zunehmend in tagesaktuellen Medien, Kunst, Design, Film und in der Mode.

(VP 3.3) Mobilitätsbildung

Da Radfahren und die Haltung auf vielfältige Weise gelernt und erworben wird, engagieren wir uns für eine umfassende Mobilitätsbildung. Besonders wichtig ist uns, Spaß an der eigenständigen Fahrradmobilität zu vermitteln, aber auch eine kritische Betrachtung der Verkehrsmittelwahl zum Lerninhalt zu machen. Um Kindern das Hineinwachsen ins selbständige Radfahren zu erleichtern, sollten Eltern ihre Kinder auf dem Gehweg oder der Fahrbahn begleiten und unterstützen können.

(VP 3.4) Kommunikation und Service

Professionelle Kampagnen mit lokalem Bezug können die Radkultur fördern. Sie sollen für das Rad als Alternative zum Auto werben. Politiker und Prominente mmüssen ihre Vorbildfunktion wahrnehmen. Neben Kampagnen wollen wir das Thema auch kontinuierlich auf alen medialen Kanälen kommunizieren.

Wir fordern, dass durch umfassenden Service das Radfahren ermöglicht und erleichtert wird.

(VP 3.5) Kommunikation nach innen - Fortbildung der Akteure

Wir legen großen Wert auf die Kommunikation mit Entscheidungsträgern, Planern und Verwaltungsmitarbeitern. In den Organisationsstrukturen der öffentlichen Verwaltungen muss die Radverkehrsförderung einen angemessenen Platz finden.

Darüber hinaus bringen wir unser Wissen bei Polizei, Verwaltung und Bildungsträgern sinnvoll ein. Auf diese Weise schaffen wir auf Behörden-, Verwaltungs- und Bildungsebenee Akzeptanz für die Belange zukunftsfähiger Radverkehre und etablieren das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel in der Allgemeinheit.

Wir wollen, dass die fachliche Aus- und Weiterbildung im Bereich Radverkehr für Architekten, Planer, Polizei und Verwaltungsmitarbeiter den aktuellen Erfordernissen angepasst wird, dem Stand der Technik entspricht sowie Chancen und Potenziale des Radverkehrs angemessen darstellt.

Wir begleiten die Weiterentwicklung von Wissenschaft und Forschung und treiben sie gegebenenfalls mit eigenen Fragestellungen voran.

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Für wen soll ein Radverkehrsnetz gut sein? Für den Durchschnitt?

Was sind Mehrheitsradfahrende!?!

Der Mehrheitsradfahrer
• fährt ein Fahrrad für etwa 300€, inklusive Zubehör.
• Hat das Fahrrad in einem „Großmarkt“ gekauft
• Fahrrad ist älter als 5 Jahre, Marke nicht bewußt
• fährt selten mehr als 2 km
• Pendelt nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit
• Hat in den letzten 2 Jahren keine Radtour länger ½ Tag gemacht
ist eine Frau
fühlt sich unsicher
 
DIE große Frage bei der Planung innerhalb der AG Radverkehr:
• Wissen wir genug über diesen Mehrheitsradfahrer ?
• Vertreten wir heute diesen Mehrheitsradfahrer?
• Vertreten wir heute diese Mehrheitsradfahrerin?
• Haben wir die richtigen Rezepte damit dieser Mehrheitsradfahrer„ häufiger, länger, lieber auf das Rad steigt – und damit sicher und komfortabel unterwegs ist“?
• Wissen wir, was Nicht-Radfahrer oder Selten oder
Kurzstreckenfahrer vom (mehr) Fahren abhält?
• Für  diese Gruppe gilt besonders: Radfahren muss sicher sein – und sich auch so anfühlen! Haben wir das verstanden?
•  Vertreten wir alle Menschen auf dem Rad – und nicht in erster Linie besser gebildete Männer, deren Hobby Rad Fahren ist, die gerne auf der Straße fahren, sich dort sicherer fühlen, ein besonders teures, tolles Fahrrad haben...?
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Wer fährt in unserer Bevölkerung Rad?
0,5 % stark und furchtlos: Identität als „Radfahrer“, fahren täglich, ausschließlich Rad, sicher und selbstbewusst, unabhängig von Verkehr, Straßenbedingungen etc.
Das sind 85% Männer, 90% zw. 18 und 40
 
6,5 % begeistert und überzeugt: Fahren sehr gerne, nutzen Ihr Rad als Hauptverkehrsmittel, fühlen sich in der Regel sicher.
Das sind 75% Männer, 80% zw. 18 und 54
 
60 % interessiert aber besorgt: Fahren gerne, auch mehrfach pro Woche. Aber nur kurze Strecken, haben viel Angst, sehr verunsichert.
Das sindd 60% Frauen, nur hier Kinder (deren Eltern) und Ältere
 
33 % auf keinen Fall: Wollen nicht, können tw. nicht
 
Das ist im Prinzip die Bewusstseinsbasis für den Allgemeinheitsanspruch des ADFC, also wirklich alle Bedürfnisse unterschiedlich Radfahrender zu berücksichtigen!
 
Da gibt es oftmals verschiedene Lösungen für unterschiedliche Gruppen von Radfahrenden, ohne deren Berücksichtigung keine Verkehrswende möglich erscheint. 
 
Neueste Qualitäts-Standards für Radverkehrführungen können hier eine gute Hilfe sein, die Akzeptanz und die Sicherheit zu erhöhen. Leider war das in der Vergangenheit nicht der Fall (Beispiel: die alten Bordsteinradwege aus den 80er Jahren)
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Ergebnisse einer Sinusumfrage:
"In welchem Bereich könnten die Politiker Ihrer Meinung nach mehr für den Radverkehr tun?"
 
65 %  mehr Radwege
47 % Kampagnen für ein besseres Miteinander
44 %  Belag der Radwege verbessern
44 %  Radwege besser beleuchten
39 %  Verkeherserziehung an Schulen
34 %  Radwege verbreitern
30 %  mehr Geld für die Kommunen bereit stellen
22 % Verkehrsregeln fahrradfreundlicher gestalten
19 % Rechte für Radfahrer stärken
16 % Imagekampagne für mehr Radverkehr
10 % Ausbildung von Radverkehrsfachleuten
 

Hier folgt nun ein Auszug aus der Begründung zum Flächennutzungsplan 2012 der Stadt Lüdenscheid:

Stellenwert des Fahrrades besteht hier nur als Freizeitaktivität und nicht als Form der Alltagsmobilität

8.7 Verkehrsflächen Mobilität besitzt eine wesentliche Bedeutung für die Lebensqualität der Bürger und für das Funktionieren der vernetzen Wirtschafts- und Arbeitsmarkstrukturen. Es ist aber auch zu erkennen , dass die Mobili- tät des Einen zur Belästigung des Anderen führen ka nn. Das Instru- ment Flächennutzungsplan kann Verkehrsprobleme nich t im Detail lösen. Die verkehrlichen Aspekte finden jedoch Eing ang in die Pla- nung. So berücksichtigt beispielsweise die Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete die Erschließungsmöglichkeiten und das entstehende zusätzliche Verkehrsaufkommen, das vom Straßennetz aufzunehmen ist (Verkehrserheblichkeit). Grundlage für die Darstel- lungen im Flächennutzungsplan bilden die Entwurfsfa ssung des kommunalen Verkehrsentwicklungsplans (Planungsbüro R+T: Entwurf des Verkehrsentwicklungsplans Lüdenscheid, Düsseldorf, 2000) aus dem Jahre 2000 und der Nahverkehrsplan des Märkischen Kreises aus dem Jahr 2007 (Märkischer Kreis (Fachdienst Bauen und Planen): Nahverkehrsplan 2007, Lüdenscheid) sowie der Landes- und Bundesverkehrswegeplan. Der Bundesverkehrswegeplan 2003 legt Prioritäten für die deutsche Verkehrsinfrastruktur bis 2015 fest.

8.7.1 Örtliche und überörtliche Hauptverkehrsstraße n Der Flächennutzungsplan stellt die Flächen für den überörtlichen Verkehr und örtliche Hauptverkehrszüge, soweit sie in der Planungs- hoheit der Stadt Lüdenscheid liegen, gemäß § 5 Abs. 2 Nr. 3 dar. Die Hauptverkehrsflächen anderer Planungsträger sin d nachrichtlich übernommen (§ 5 Abs. 4 Satz 1 BauGB). Überörtliche und örtlich bedeutsame Verkehrsflächen haben die Funktion, eine direkte Ver- bindung zu den benachbarten Siedlungsräumen sowie z wischen dem Zentrum und den einzelnen Ortsteilen zu schaffen. D arüber hinaus haben sie die Eigenschaft, den Quell- und Zielverkehr als Zubringer zum klassifizierten Verkehrsnetz zu bündeln. Aufgrund der großen Bedeutung dieser Straßen sind sie meistens nicht verkehrsberuhigt.

Durch das Stadtgebiet verläuft in Nord-Süd-Richtung mit drei An- schlussstellen die Bundesautobahn A 45 („Sauerlandl inie”). Bestand- teil der Autobahnverkehrsfläche sind die Raststätte Sauerland sowie der Rastplatz Hunscheid / Dickenwalze. Darüber hina us gibt es ein dichtes Netz an Bundes (B 229 und B 54)- und Landes straßen, wel- che die umliegenden Mittel- und Grundzentren mit Lü denscheid ver- bindet. Kreisstraßen gibt es auf Lüdenscheider Stadtgebiet nicht. klassifizierte Straßennetz wird durch örtliche Haup tverkehrsstraßen ergänzt. Im Flächennutzungsplan sind sowohl bestehe nde als auch geplante Straßen dargestellt. Die Ortsumgehung Brüg ge im Zuge der B 229n „Wahrdeabstieg” ist im Bundesverkehrswegeplan mit weiterem Bedarf eingestuft worden und wird im Flächennut zungsplan nachrichtlich übernommen.

8.7.2 Ruhender Verkehr Für den nachzuweisenden Stellplatzbedarf öffentlich er Anlagen sind größere Anlagen als Verkehrsflächen vorzuhalten. Da rüber hinaus gibt es noch zahlreiche Parkplätze oder Parkhäuser, die im Zusam- menhang mit öffentlichen Einrichtungen sowie Freizeiteinrichtungen stehen. Da sie diesen Einrichtungen untergeordnet sind, werden sie nicht gesondert als Verkehrsfläche dargestellt. Im Flächennutzungsplan werden jedoch ausschließlich die Wanderparkplä tze im Außenbereich als Verkehrsfläche mit der Zweckbestimmung Parkplatz dargestellt.

8.7.3 Öffentlicher Personennahverkehr Da die topographischen Verhältnisse die Nutzung von Rad- und Fuß- gängerverkehr erschweren, hat der ÖPNV einen hohen Stellenwert in der Stadt. Vor dem Hintergrund des demografischen W andels wird der ÖPNV weiter an Bedeutung gewinnen. Um die Stadt optimal zu versorgen, ist ein integratives Verkehrssystem erforderlich, in dem alle Verkehrsmittel weitestgehend aufeinander abgestimmt sind.

• Schienenverkehr Der Flächennutzungsplan stellt die Gleisanlagen der Strecke „Lüden- scheid-Brügge-Hagen” sowie alle Nebenanlagen (auch Böschungen) und die Bahnhofsanlagen in Brügge und Lüdenscheid a ls Flächen für Bahnanlagen dar. Die Strecke verbindet Lüdenscheid mit dem südli- chen Rand des Ruhrgebietes. Ferner werden die Gleis anlagen in Richtung Oberbrügge dargestellt, die derzeit dem Güterverkehr dienen

• Busverkehr Zahlreiche Buslinien verbinden die umliegenden Stad tteile mit dem Zentrum sowie die Stadtteile untereinander. Es wird angestrebt, Siedlungsbereiche mit mehr als 250 Einwohnern durch den Bus zu er- schließen und die maximale Fußwegeentfernung von 300 m zum nächsten ÖPNV-Haltepunkt nicht zu überschreiten. Auf die Darstellung von Buslinien im Flächennutzungsplan wird aufgrund der kurzfristigen Veränderbarkeit des Liniennetzes verzichtet.

8.7.4 Verkehrsflächen mit besonderer Zweckbestimmung Die Fußgängerzone in der Innenstadt Lüdenscheids wird als Verkehrsfläche mit der Zweckbestimmung Fußgängerzone dargestellt.

8.7.5 Radverkehr Der Alltags-Radverkehr hat in der Stadt Lüdenscheid aufgrund der Topographie eine eher untergeordnete Bedeutung. Dennoch soll das Radverkehrsnetz weiter ausgebaut werden, da der Freizeit- Radverkehr immer mehr an Bedeutung gewinnt. Aufgrund der Maß- stäblichkeit des Flächennutzungsplanes werden Radwege nicht dargestellt.

 

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Radverkehrskonzept Lüdenscheid
ENTWURF einer GLIEDERUNG

1 Hintergrund und Zwischenbilanz der Radverkehrsförderung in Lüdenscheid

2 Leitlinien und Ziele

3 Bestandsaufnahme
3.1 Infrastrukturdaten (Siedlungsstruktur, Topographie, Einwohnerzahlen)
3.2 Grundlagenermittlung Radverkehr (evtl. MS-Erhebung, Erfassung des Radverkehrs)
3.3 Radverkehrsnetz
3.4 Abstellanlagen
3.5 Wegweisung
3.6 Intermodaler Radverkehr
3.7 Radtourismus
3.8 Information und Kommunikation
3.9 Zusammenfassung der Bestandsaufnahme

4 Analyse
4.1 Radverkehrsnetz (auf Basis der Wunschlinien)
4.2 Abstellanlagen
4.3 Wegweisung
4.4 Intermodaler Radverkehr
4.5 Radtourismus
4.5 Grundlagen für das Maßnahmenkonzept

5 Gestaltung der Hauptrouten
5.1 Gesetzliche Rahmenbedingungen
5.2 Flächenansprüche
5.3 Das 5-Säulen-Modell zur Radverkehrsführung
5.4 Radverkehrsführung
5.5 Haupt- und Nebenrouten
5.6 Multi- und Intermodalität des Radverkehrs

6 Maßnahmenkonzept
6.1 Netzstruktur
6.2 Lückenschlüsse
6.3 Abstellanlagen
6.4 Information und Kommunikation
7 Kostenschätzung
7.1 Hauptrouten (Bauliche- und Markierungsmaßnahmen)
7.2 Abstellanlagen
7.3 Information und Kommunikation

8 Prioritäten, Dringlichkeitsreihung, Umsetzung
8.1 Zusammenfassung der Maßnahmen
8.2 Maßnahmenkonzept
8.3 Fazit

9 Zusammenfassung und Ausblick

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Ideensammlung
Anforderungen an ein Radverkehrskonzept für die Stadt Lüdenscheid

 Oberste Grundsätze: Anerkennung des Radverkehrs als gleichberechtigtes Verkehrsmittel, Förderung des Radverkehrs

 Überprüfbare Zielsetzungen (z. B. 13 %-Anteil im Jahr 2020. Mindestvorschlag: Steigerung um 5 %-Punkte, in Anlehnung an den NRVP 2020)

 Dazu Modal-split-Untersuchung 2014 und in zu definierenden Abständen durchführen

 Alltagsverkehr (Beruf, Einkaufen, sonstige Erledigungen), Topographische Grundlagen, Freizeitverkehr und Radtourismus sind zu berücksichtigen

 Notwendigkeiten definieren:
o Zentrale Achsen von allen Ortsteilen zur Innenstadt, das zentralistische oder sternförmige Konzept N, O, S, W, Bahnhofsallee -  Dammstraße (Nord) - Humboldtstr., Werdohler Str. (Ost) - Horringhauser Straße bis An der Bellmerei (Ost, Ausbau mit teilw. Neubau) - Hochstraße, Herscheider Landstraße (Süd) - Frankenplatz, Frankenstraße, Winkhauser, Parkstraße (West), zwischen Ortsteilen, Anbindung relevanter Nachbarstädte
o Schulwege
o Anbindung Einkaufsmöglichkeiten (Fußgängerzone, Nahversorgungseinrichtungen in den Stadtteilen)

 Grundsätze der Verkehrsplanung:
o Infrastruktur für Fahrradnutzung attraktiver gestalten
o Straßenplanung grundsätzlich von außen nach innen (vgl. AGFS: Nahmobiltät 2.0, Krefeld 2012, S. 12)
o Abkehr von Bordsteinradwegen, Präferenz für Mischverkehr, bei höherer Verkehrsbelastung Fahrbahnführung mittels Radfahrstreifen (Bestandsplan zur Bedarfsermittlung zwecks Schaffung sicherer Kreuzungsmöglichkeiten)
o Überprüfung aller Radwegebenutzungspflichten anhand der engen Auslegung durch das BVerwG
o Verzicht auf wassergebundene Decken und gefastes Pflaster, Bevorzugung von Asphalt-Deckschichten
o Entwurfsgeschwindigkeit für Radverkehrsanlagen von mindestens 27,5 km/h (höchste Unterstützungsgeschwindigkeit Pedelecs: 25 km/h zzgl. 10% erlaubter Toleranz)
o Nutzung von Best-Practice-Ansätzen anderer Städte über die AGFS

 Weiterentwicklung des Radverkehrs
o Definition zentraler Achsen (s. o.)
o Weiterentwicklung des NRW-Radverkehrsnetzes
o LSA in Kombination mit Radfahrstreifen: Fahrradampeln entspr. StVO, Haltegriffe prüfen
o Bei Führung des Radverkehrs an LSA über Fußgängerfurten: Haltegriffe
o Prüfung von indirektem Linksabbiegen mit Kontaktschleife

 Ruhender Verkehr
o Abstellplatz-Satzung, insbes. für Gebäude mit Publikumsverkehr (z. B. Nahversorgungseinrichtungen), quantitativ und qualitativ (Verweis auf künftige DIN-Norm, hilfsweise ADFC-Zertifizierung)

 Stadt Lüdenscheid als Eigentümerin / Trägerin / Bauherrin / Betreiberin / …:
o Schaffung von sicheren und überdachten Abstellanlagen für „Kunden“ bzw. Schülerinnen und Schüler
o Abstellräume für Beschäftigte (überdacht, abgeschlossen, ebenerdig erreichbar)
o Sozialräume für Beschäftigte mit Duschmöglichkeit

 Konkrete Maßnahmen
o Umbau Knapperstraße
o Umbau Sauerfeld (Umwandung der rechten Fahrspuren  in Radwege, Querungsmöglichkeiten)
o Kritische Überprüfung aller Benutzungspflichten, i. d. R. Aufhebung und
Schaffung von Alternativen
o Überprüfung zentraler Radverkehrsanlagen auf ausreichende Dimensionierung

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Beispiel Radverkehrsförderungskonzept Karlsruhe

http://www.karlsruhe.de/b3/verkehr/radverkehr.de

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Sachlich, fachliche Grundlage:

Verkehrsaufkommen im Vergleich

MODALSPLIT Lüd (2000) Iserlohn (2002-2013) NRW (2008) Bund (2002) Bund (2008)
zu Fuß 13 % 17 % -19 % 23 % 23 % 24 %
Fahrrad 2 % 2 % - 5 % 10 % 9 % 10 %
MIV (Mitfahrer) 10 % 11 % - 14 % 16 % 16 % 15 %
MIV 61 % 64 % - 54 % 43 % 44 % 43 %
ÖPV 14 % 6 % - 8 % 8 % 8 % 9 %

Da geht noch mehr, oder?

Es ist davon auszugehen, dass die Zahlen je nach Witterung stark schwanken und von der obigen Tabelle abweichen. Gerade in unserer Region scheinen die Daten nicht mehr aktuell. Neue Modalsplituntersuchungen werden die Zahlen als Licht bringen, sofern sie durchgeführt werden. In der Stadt Iserlohn scheint dies 2013 durchgeführt worden zu sein. Also vermutlich 6 bis 8 % Radverkehrsanteil müssten heute nach Einführung der Pedelecs in Lüdenscheid bereits drin sein. Bei einer Verkehrszählung auf der Heedfelder Straße im Bereich Kreishaus sind etwa 300 Radfahrende täglich gezählt worden. 

Ziel des Nationalen Radverkehrsplans ist, bis zum Jahr 2020 den Radverkehrsanteil von 11 auf 16 % zu erhöhen (oder anders gesagt; leider auf einem niedrigen Nieveau stagnieren zu lassen).

Fahrradportal Nationaler Radverkehrsplan

http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/

Vorhaben des Lüdenscheider Klimaschutzkonzeptes ist ein Radverkehrsanteil deutlich über 5 % (ganz schön mager, oder?...)

Die Daten für den "Modal-Split"-Tabelle in Lüdenscheid entstammten aus dem Abschlussbericht des Verkehrsentwicklungsplanes aus dem Jahr 2000. Die Begründung für die geringe Nutzung nicht-motorisierter Verkehrsmittel sei (so das Klimaschutzkonzept der Stadt Lüdenscheid von November 2010) in der Topographie des Stadtgebietes zu suchen. Massive Höhenunterschiede innerhalb es Stadtgebietes erschwerten die Nutzung von Fahrrädern sowie Fußgängerverkehr für Kinder und Senioren.

Dem Nationalen Radverkehrsplan fehlt es noch an mehr „echter Radverkehrsförderung“, sozusagen als Handlungsgrundlage genau für die Konfliktfälle, wenn es in den Städten mal eng wird. Es fehlen Richtlinien darüber, wie viel Platz dem Radverkehr eingeräumt werden soll, wer lange Grünphasen bei Ampeln bekommt und ob im Zweifelsfall Parkplätze oder Autospuren dem Radverkehr weichen müssen. Leider schweigt sich das 80seitige Papier darüber aus. Das macht es politisch etwas schwierig, da die Bereitschaft für eine echte Verkehrswende in der Bevölkerung geschätzt bei 47 % liegt, obwohl wirklich ALLE davon profitieren, wenn mehr Rad gefahren würde.

Interessant bei Parkproblemen wäre in Lüdenscheid in diesem Zusammenhang auch über unechte Einbahnstraßen nachzudenken, damit nicht mehr auf beiden Seiten geparkt werden kann/darf.

Aber wie bei der Denkfabrik grob geplant ist, sollen dort mit EU-Fördermitteln neue Einbahnstraßen entstehen, um auf beiden Seiten Parkraum für Autos zu schaffen und zwischen die Stellplätze Bäume zu pflanzen.

In Deutschland gibt es 43 Mio PKW und 70 Mio Fahrräder. Letztere haben aber nur 10 % Anteil am Stadtverkehr. Autos benötigen 25 Mal mehr Platz für den selben Transportzweck. Eigentlich hat man sich vom Auto Freiheit und Wohlstand versprochen. Und woran liegt es, dass die Städte so hässlich und verstopft sind? Weil rund ¼ aller öffentlichen Steuereinnahmen indirekt von der Automobilindustrie abhängig ist, geben sich Politiker befangen mit dem Ist-Stand zufrieden, anstatt sich mit der Zukunft auseinander zu setzen.

Offiziell hat Lüdenscheid XX km Radwege. An vielen Stellen ist die Benutzungspflicht jedoch unhaltbar. Schon seit 1997 steht in der Straßenverkehrsordnung, dass Radfahrer nur da den Radweg nutzen müssen, wo es für ihre Sicherheit zwingend erforderlich ist. Nach einem wegweisenden Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts, fangen viele Kommunen jetzt erst an, die

Benutzungspflicht kritisch zu überprüfen. In Lüdenscheid ist eine kritische Überprüfung bislang offenbar nur an der Heedfelder Straße erfolgt.

Die noch verbliebenen Radwege sind in der Regel zu schmal oder aus anderen Gründen unsicher.

Die Stadt Mainz hält einen Leitfaden zur Umsetzung des o. g. Grundsatzurteils bereit.

http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=3435

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Die Radverkehrsplanung zeigt in Lüdenscheid nur ansatzweise, aber keinen wirklichen Netzzusammenhang.

Radfahrer in Lüdenscheid fühlen sich als vergessene Verkehrsteilnehmer und fahren auf möglichst vielen Wegen kreuz und quer durch die Stadt.

 

Die anspruchsvolle Topographie ist kein Argument mehr gegen den Radverkehr in der Bergstadt. Nicht zuletzt, seit es elektrounterstütze Fahrräder (Pedelecs) gibt, scheint es so zu sein, dass der Radverkehr in Lüdenscheid viel ernster genommen wird. Es ist davon auszugehen, dass diese Entwicklung auch bei den Bürgern der Stadt erwünscht ist. In vielen Diskussionen ist abzusehen, dass Radfahrer als gleichbereichtigt gesehen werden. Tempo 30 ist ein Weg, um zu einem vernünftigen Miteinander zu finden. Die einen haben einen Motor, die anderen nicht.

 

Das Fahren auf der ganz normalen Fahrbahn stellt Radfahrer mit Autofahrern gleich und verschafft ihnen mehr Platz. Sie können zügig fahren und direkt abbiegen und sind dadurch zumeist sicherer unterwegs als auf einem separaten Radweg.

 

Radwege in zweiter Reihe hinter geparkten Autos mit Einmündungen, Aus- und Einfahrten sind immer Murks.

 

Mehr Platz für Radfahrer ist dringend erforderlich. Kurzfristig kann nur eine Mischlösung aus Radwegen, markierten Fahrradstreifen für den rasant wachsenden Fahrradverkehr angestrebt werden. Auch die früher gebauten 1 m breiten Bänder werden den Ansprüchen auf keinen Fall mehr gerecht.

Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Radfahrer, die zügig zur Arbeit wollen, Eltern mit Kind im Sitz und älter werdenden Genussfahrern sind eine echte Herausforderung für die Verkehrsplanung.

Radfahrer, die mit Geschwindigkeiten über 20 km/h unterwegs sind, sei die Benutzung der Fahrbahn empfohlen.

Jahresetat zur Finanzierung der Umsetzung eines Radverkehrskonzeptes: Für die Sanierung von Straßen müsste im Vergleich zu einer Studie deutschen Instituts für Urbanistik für Lüdenscheid jährlich umgerechnet 1,3 Mio Euro zur Verfügung gestellt werden.

Deutsches Institut für Urbanistik

http://www.difu.de/institut

 

Hier ein Auszug aus unserer Begründung zum Flächennutzungsplan von 2012:
"8.7.5 Radverkehr Der Alltags-Radverkehr hat in der Stadt Lüdenscheid aufgrund der Topographie eine eher untergeordnete Bedeutung. Dennoch soll das Radverkehrsnetz weiter ausgebaut werden, da der Freizeit- Radverkehr immer mehr an Bedeutung gewinnt. Aufgrund der Maßstäblichkeit des Flächennutzungsplanes werden Radwege nicht dargestellt."
 
Im Klimaschutzkonzept von 2010 klingt es ein wenig anders:
"Mob 3 Aufbau eines konsistenten Radverkehehrsnetzes
Aufgrund der hügeligen Topographie Lüdenscheids stellt die Nutzung des Fahrrades als Alltagsverkehrsmittel an vielen Stellen eine außerordentliche physische Herausforderung dar. Ein Radverkehrsanteil von unter 5 % belegt die geringe Nutzungshäufigkeit des Fahrraddes. Dies könnte sich jedoch durch den Einsatz von Fahrrädern mit Elektrounterstützung (sog. Pedelecs) in naher Zukunft ändern. Vor diesem Hintergrund scheint die Konzeption und Umsetzung eines durchgängigen Radverkehrsnetzes für die Stadt Lüdenscheid als notwendig und sinnvoll, um den Modal-Split-Anteil des Fahrradverkehrs bis zum Jahr 2020 deutlich über die 5 %-Marke zu heben.
Bestandteile der Maßnahme:
1) Konzeption eines konsistenten Radverkehrsnetzes, 2) Ausbau und Erneuerung vno Radverkehrsanlagen, 3) Markierung von Fahrbahnschutzstreifen für Radfahrer"
 

Öffentlichkeitsarbeit für Radverkehr heißt nicht Helm- Warnwesten- oder Beleuchtungspopaganda. Lüdenscheider Radfahrende wünschen auch keine Apelle, sich an die Verkehrsregeln zu halten. Viel nötiger sind Maßnahmen, die Verkehrsteilnehmer dazu bewegen, Radfahrende als Gleichgestellte im Sichtfeld auf der Straße unterwegs ernst zu nehmen.

Die Lüdenscheider Radfahrenden wollen eine seriöse und ruhige Debatte um die Mobilität der Zukunft.

Radverkehrsförderung heißt: Alle wissen, dass die Emissionen drastisch gesenkt werden müssen. Radfahrende sehen es als eine Selbstverständlichkeit, dieses zum Allgemeinwohl zu unterstützen.

Vorfahrt für Energieeffizienz, Gesundheitsförderung und Wirtschaftlichkeit darf nicht außer Acht gelassen, sondern muss in der heutigen Zeit gefördert werden.

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Schönes Interview von Wassili Nemitz im Gespräch mit Prof. Gerd-Axel Ahrens (TU Dresden)

http://meine-suedstadt.de/vor-der-haust%C3%BCr/verkehr/da-m%C3%BCsste-man-ja-halb-k%C3%B6ln-abrei%C3%9Fen

Entwicklung des Verkehrs, kostenlosen Nahverkehr und andere Lösungsansätze für eine moderne Stadt

Meine Südstadt: Herr Prof. Ahrens, nicht nur bei uns in Köln wird immer wieder geklagt, das Verkehrsproblem werde immer größer, die Zeit im Stau immer länger und die Parkplatzsuche immer unerträglicher. Haben die Leute Recht?
Prof. Gerd-Axel Ahrens: Nein. Es werden empirische Befunde ignoriert. In Städten nimmt der Verkehr teilweise bereits seit den 1990er Jahren deutlich ab.

Wieso bemerken das viele Menschen nicht?
Das Thema Stadtverkehr ist ein insgesamt sehr emotionales Thema. Der Mensch neigt dazu, Vorteile nicht zu sehen, sondern nur Nachteile zu bewerten. Wir in Deutschland klagen auf einem - weltweit betrachtet - sehr hohem Niveau. Köln ist anders als Dresden, auch hier wird sich viel über Staus und schlechte Straßen beschwert. Dabei werden Sie sicher bemerkt haben, dass im Vergleich zu Köln kaum Anlass zur Klage besteht.

Aber was steckt hinter dieser Sichtweise? Die Leute, die sich über den starken Verkehr beschweren, sind ja selbst Teil davon – nach dem Motto „Sie stehen nicht im Stau, Sie sind der Stau“…Genau, der Mensch ist immer für den ÖPNV – damit der Nachbar ihn benutzt und er selbst besser mit dem Auto fahren kann. Der Stau sind wir in der Tat selbst. Aber: wie gesagt – die Autonutzung geht immer weiter zurück. Vor allem junge Leute kaufen sich zum Beispiel sehr viel seltener einen Neuwagen.

Gerade in dicht bebauten Stadtteilen wie der Kölner Südstadt wird vor allem über fehlende Parkplätze geklagt. Dass es hier nach wie vor ein Problem gibt, können Sie ja nicht in Abrede stellen, oder?
Nun ja, wenn Sie sich die Parkleitsysteme in den Städten anschauen, sehen Sie meist überall freie Plätze. Der Bürger nimmt das aber gar nicht wahr, er interessiert sich nur für Plätze, wo er kostenlos stehen kann. Viele denken, es sei ein Grundrecht, überall zu parken. In unserem Baurecht ist es aber so geregelt, dass Stellplätze auf Privatgrundstücken zu sichern sind – keiner hat ein Anrecht, irgendwo im öffentlichen Straßenland kostenlos rumzustehen!

Trotz rückläufiger Tendenz gibt es nach wie vor sehr viel Verkehr. Von politischer Seite wird häufig gefordert, die Kapazität zu erhöhen, also zum Beispiel Straßen zu verbreitern. Ist diese Forderung sinnvoll?
Die Kapazität muss tatsächlich erhöht werden. Wenn wir das aber mit einem extrem ineffizienten Verkehrsmittel zu tun versuchen, werden wir Schiffbruch erleiden. Kein Wirtschaftszweig leistet sich derart ineffiziente Materialien, wie wir das im Individualverkehr mit den privaten Autos machen: Das ist eine Maschine, die nur eine Stunde am Tag im Einsatz ist. Ansonsten steht sie irgendwo rum und beansprucht Platz. Bei diesem Verkehrsmittel nach Effizienz zu schreien, das ist schon ein Widerspruch in sich!

Aus Teilen der Politik wird noch heute eine „autogerechte Stadt“ gefordert. Was müsste getan werden, damit sich dieser Anspruch erfüllt?
Sie müssen es so sehen: In einer autogerechten Stadt wie Los Angeles beanspruchen 60-70 Prozent der Fläche Parkplätze und fließenden Verkehr für sich. In einer Stadt wie Köln sind es deutlich unter 20 Prozent. Das heißt, wenn man Köln autogerecht machen möchte, müsste man die halbe Stadt abreißen. Das will ja wohl keiner!

Nicht selten wird zur Entlastung des Verkehrs die Verbreiterung von Straßen gefordert, in Köln zum Beispiel am Rheinufer – bringt das überhaupt etwas?
Nein. Wahrscheinlich nicht. Staus entstehen in der Regel durch fehlende Leistungsfähigkeiten an den Kreuzungen und nicht in der Stecke dazwischen. Das ist das kleine Ein-mal-eins der Verkehrstechnik: Wenn ich an einer Kreuzung mit zwei Spuren ankomme, richte ich dort in der Regel eine Linksabbieger- und eine Geradeausspur ein.

Wir haben gelernt, dass bei der Ausfahrt aus Knotenpunkten nur die Zahl von Spuren aufgenommen werden muss, die rein kommt – also hier im Prinzip nur eine. Wenn ich aber zweispurig weiter baue, entsteht eine völlig ungenutzte Kapazität, die an der nächsten Kreuzung durch zahlreiche Spurwechsel sogar zu mehr Problemen führt. Das wird von Politikern nicht gesehen, in vielen Städten folgen Stadträte den Empfehlungen der Fachleute nicht. Hier müssen Kenntnis und Verständnis größer werden, solche Entscheidungen aus dem Bauch heraus sind in vielerlei Hinsicht kontraproduktiv.

In letzter Zeit gibt es vermehrt Carsharing-Angebote, im Straßenbild sind solche „geteilten“ Autos aber noch selten zu sehen. Glauben Sie, dass diese Systeme Potenzial haben, oder handelt es sich eher um eine Übergangslösung hin zu mehr ÖPNV?
Das hängt von der Politik ab. Ich glaube ganz fest an mehr Multimodalität (Abb.4 unten). Grundsätzlich muss unterschieden werden zwischen stationsgebundenen Carsharern (z.B. Cambio) und flexiblen (z.B. DriveNow, Car2go, Anm. d. Red.). Der Anteil an Bürgern, die stationsgebundene Angebote nutzen, liegt in den meisten Städten bei unter einem Prozent. Dessen Nutzer sind vor allem umweltbewusste Menschen, die ungefähr einmal alle zwei Monate fahren.

Das Nutzerverhalten bei den flexiblen Angeboten ist aber ein ganz anderes: Die Kunden sind vor allem „Mainstream“-Männer um die 30, aber auch sie nutzen das Angebot nur einmal pro Monat. Meine These ist: Wenn wir es den Menschen mit solchen Angeboten leicht machen, auf ein eigenes Auto zu verzichten – dann gibt es auch weniger Verkehr. Habe ich mir einmal ein Auto gekauft und es vor der Tür stehen, dann will ich es natürlich auch nutzen. Wenn ich aber keines da stehen habe, dann überlege ich zuerst: Was ist am günstigsten? Hier entscheide ich mich viel seltener dafür, das Carsharing-Auto zu nehmen, da es zahlreiche Alternativen gibt.

Vor allem aus linken und grünen Kreisen wird immer wieder eine „autofreie Stadt“ gefordert – eine überzogene Vision?
Die komplett autofreie Stadt ist eine Illusion. Was wir brauchen, ist eine deutlich autoärmere Stadt. Ich plädiere immer dafür, keine Autofahrer-feindlichen, restriktiven Maßnahmen zu ergreifen, sondern attraktive, sozialverträgliche Angebote zu schaffen. Jede Politik ist zielführend, die es attraktiv macht, auf das eigene Auto zu verzichten, zum Beispiel durch kostenlose Parkplätze für Carsharing-Fahrzeuge – Autos nutzen statt besitzen, das muss die Maxime sein!

In Köln beschweren sich Anwohner darüber, dass ihnen Parkplätze durch Carsharing-Autos genommen werden!
Ein empirischer Befund ist, dass ein Carsharing-Fahrzeug sieben bis neun Privatautos ersetzt. Daher bedeutet ein Platz für Carsharing durchschnittlich acht Nachfrageeinheiten weniger. Das sieht der einzelne Anwohner aber leider nicht, für ihn ist das nur Konkurrenz.

Nicht nur die Piratenpartei tritt mit einer Forderung nach kostenlosem öffentlichen Nahverkehr in Erscheinung – könnte der ÖPNV so wirklich attraktiver gemacht werden?
In der estnischen Hauptstadt Tallinn ist der ÖPNV inzwischen gratis. Was meinen Sie, wie stark die Zahl der Fahrten seitdem gestiegen ist?

Verraten Sie es mir.
Um circa ein Prozent. Ich gehe damit also eher skeptisch um. Der ÖPNV muss zwar bezahlbar sein, allerdings – irgendjemand muss es ja bezahlen. Und das ist wiederum eine verfassungsrechtliche Frage. Was ich vor allem befürchte: Was nichts kostet, ist nichts wert. Ich könnte mir vorstellen, dass die Betriebe sich viel weniger anstrengen werden, gute Qualität zu liefern, da die Kunden ja ohnehin nichts zahlen. Der Anreiz, besser zu werden, fehlt.

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig hat mit einem Vorschlag für Furore gesorgt, wonach Autofahrer jedes Jahr zusätzlich 100 Euro für den Erhalt der Straßen abführen sollen. Meinen Sie, das ist nur ein Debattenanstoß oder ein sinnvoller Vorschlag?
Sowohl als auch. Der Anstoß ist richtig, wir müssen auch über Nutzerabgaben reden. Allerdings hat der ADAC nicht Unrecht, wenn er sagt, dass die Autofahrer durch die Mineralölsteuer bereits ausreichend belastet sind. Steuern sind aber grundsätzlich nicht zweckgebunden. Zwei parteiübergreifende Kommissionen haben schon festgestellt, dass wir unsere Infrastruktur systematisch verfallen lassen. Es sind heute schon jährlich 7,5 Milliarden Euro notwendig, nur um die Straßen zu erhalten!

Diese 100 Euro pro Fahrzeug würden uns dieses Problem nicht lösen, wir brauchen vielmehr ein gesamtheitliches Konzept. So etwas hat die Verkehrsministerkonferenz übrigens im Oktober letzten Jahres schon beschlossen. Da wir ja vor allem über kommunalen Verkehr sprechen: Wenn die Mineralölsteuer nach Fahrleistung verteilt würde, müssten die Kommunen ein Drittel der Einnahmen erhalten, denn auf kommunalen Straßen findet ein Drittel des Verkehrs statt. Die bekommen aber nichts davon ab.

Zum Schluss: Wie sieht Ihre Traumstadt in 50 Jahren aus?
Wir müssen bis dahin von Vergaser-Fahrzeugen wegkommen – hin zu Elektroautos. Aber keineswegs 1:1 – vielmehr sagen sich die Leute: Wieso ein eigenes Auto kaufen, wenn wir doch überall die öffentlichen Autos stehen haben? Und auch die nutzen sie nur im Notfall. Die Investitionen gehen nicht mehr so stark in den Bau von Straßen, sondern in den ÖPNV. Utopisch ist das Ganze gar nicht: Schon heute wenden sich die Bürger in den Städten,  wo bald 80% der Menschen leben werden,  zunehmend stärker dem OPNV zu. In München fördert die dortige Verkehrsgesellschaft den Mobilitätsverbund und damit auch die Fahrradnutzung, vor allem um die Fahrten in den eigenen ÖPVV-Fahrzeugen durch die enorm gestiegene Nachfrage nicht unerträglich werden zu lassen.

Herr Prof. Ahrens, vielen Dank für das Gespräch.

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1. Mit dem Rad zur Arbeit

 

Schnupperaktionen gibt es jährlich  mit AOK und ADFC (demnächst mit mehr Service...)

 

Hier besteht eine besonders große Chance für die Nahmobilität 2.0

Nehmen wir zunächst einmal die Pendlerstatistik vom Landesamt IT.NRW

25.518 Einwohner wohnen und arbeiten in Lüdenscheid.

Das ist eine gute Voraussetzung für die Anbindung der Industriegebiete an die Stadtteile (insbesondere der Ostachse Richtung Rosmart, die den Radfahrenden bereits seit Ende der 1990er Jahre alsos bald 20 Jahren im Zuge der Erschließung neuer Industriegebiete Timberg 1,2, Rosmart versprochen wird.

Gleichzeitig werden dadurch "Laternenparkplätze" der Lüdenscheider Auspendler innerhalb der Stadt weniger bedeutsam.

Lediglich 29,8 % = 10.841 Einwohner pendeln aus

(Im Landestrend sind es hingegen 49,8 % der 8,6 Mio Erwerbstätigen in NRW - 2012 waren es somit also rund 1,9 % mehr als im Jahr 2011)

1057 Einwohner pendeln nach Schalksmühle aus

1047 Einwohner pendeln nach Halver

970 Einwohner pendeln aus nach Hagen

773 Einwohner pendeln aus nach Werdohl

212 Einwohner pendeln aus nach Köln

171 Einwohner pendeln aus nach Essen

115 Einwohner pendeln aus  nach Nachrodt-Wiblingwerde

2012 gab es jedoch 20.393 Einpendler (Das entspricht einer Einpendlerquote von 44,4 %)

1765 Einpendler kommen aus Altena

1705 Einpendler kommen aus Halver

1486 Einpendler kommen aus Werdohl

1285 Einpendler kommen aus Hagen

705 Einpendler kommen aus Dortmund

488 Einpendler kommen aus Nachrodt-Wiblingwerde

 

Summe der Ein- und Auspendler:

Platz 1. Halver = 2752 Aus- und Einpendler

Platz 2. Werdohl = 2259 Aus- und Einpendler

Platz 3. Hagen = 2255 Aus- und Einpendler

 

Im kreisweiten Vergleich weist Schalksmühle die höchste Einpendler-Quote (64,8 % auf (landesweit Platz 37)

Im kreisweiten Vergleich hat Herscheid die höchste Auspendler-Quote mit 71,5 % (landesweit Platz 87)

An Arbeits- und Ausbildungsstätten scheint es im Bundestrend und vielleicht auch bei uns hingegen gute Abstellmöglichkeiten zu geben: 42 Prozent benoteten diese mit „sehr gut“, 26 Prozent nannten sie „gut“, do der Fahrradmonitor 2011.

EINWOHNER IM SÜDLICHEN KREISGEBIET

1. Lüdenscheid (75.463)

3. Meinerzhagen (20.838)

2. Plettenberg (26.321)

5. Altena (18.277)

9. Balve (11.955)

6. Halver (16.717)

5. Kierspe (17.270)

10. Schalksmühle (11.135)

4. Werdohl (18.706)

11. Herscheid (7216)

8. Neuenrade (12.146)

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Zu Wenige pendeln mit dem Rad zur Arbeit - Da geht noch mehr!!!

Pedelecs der Lüdenscheider dienen hauptsächlich nur für Urlaub und Freizeit

http://wp.m.derwesten.de/;s=FaQomZwksEDsyyOyyZ2ay35/dw/staedte/nachrichten-aus-luedenscheid-halver-und-schalksmuehle/keine-alternative-zum-auto-id6905381.html?service=mobile

2. Mit dem Rad zur Schule (Schulwegkonzepte), Musikschule, Volkshochschule, Fachhochschule, Kindergärten

Zunächst ein wenig Schulstatistik über Lüdenscheid

9.485 Schüler insgesamt

2.656 an Grundschulen

699 an Hauptschulen

1.675 an Realschulen

1.231 an Gesamtschule

2.613 an Gymnasien

 

Schulverkehrsplanung NRW (Pflicht für die Schulen)

http://www.verkehrssicherheit.nrw.de/download/Leitfaden_Schulwegratgeber_Mai_2009.pdf

 

Schulwegplanung in Hessen ab 2009

http://www.schuleundgesundheit.hessen.de/fileadmin/content/Medien/Amtliches/Amtsblatt_Febr._2010_Erlasstext_Verkehrserziehung_Mobilitaetsbildung.pdf

 

Beispielfahrradkation zur Fahrtkostenerstattung auf dem Schulweg

http://www.landkreis-miltenberg.de/Landratsamt/Organisationsuebersicht/Schuelerbefoerderung

 

Mit dem Rad zur Schule

http://www.fahrradland-bw.de/agfk/projekte-der-agfk-bw/die-schulradler/

 

Schulradwegeplan in Baden-Würtemberg

http://www.kultusportal-bw.de/servlet/PB/menu/1366262/index.html

 

Mit dem Rad zur Schule in Stuttgart

http://www.stuttgart.de/item/show/390038

 

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DIe Bastel- und Aktionsecke

 

Wie wäre es mal, einen Blog zu erstellen, z. B. so einen...?

http://www.zukunft-mobilitaet.net/

 

Einen empfehlenswerten Überblick über den Tellerrand hinaus bietet auch der Besuch einer Spezialradmesse

http://www.spezialradmesse.de/

 

T-shirts zum Selbstgestalten, bspw. ein "Slim Fit" in orange oder ein "Retro-Shirt" in orange/blau

www.spreadshirt.de

 

Oder ein Velomobil basteln...

Ein Bastelvelomobil Mango

http://www.recumbentblog.com/wp-content/uploads/2011/01/Bouwplaat_geel.jpg

 

Selbstbauworkshops an Schulen, z. B. Leichtbau mit PP-Doppelstegplatten sind sicher nützliche Kunstprojekte

Sie lassen sich eventuell vor Ort beziehen bzw. bei Werbetafelbestellungen mitgeordert werden:

hier die Coroplastplatten:

http://www.modulor.de/shop/oxid.php/sid/1840f0c5a646946fc6f6c22ae0a80139/cl/details/cnid/-/anid/210944S

VM Eigenbau aus dünnwandigen Doppelstegplatten (corrugated plastic = Coroplast)

einfache leichte Plattenverkleidung

Coroplast wiegt bei 3 mm z. B. 450 g pro qm, bei

http://www.bentrideronline.com/messageboard/showthread.php?t=24857

zu besichtigen

Coroplast...(PP-Polypropylen-Stegplatte)
Das gibts eigentlich überall wo Werbetafeln bedruckt/hergestellt werden.
Die "Pappen" für die Wahlwerbung ist auch meist auf die Teile gedruckt.

http://www.modulor.de/shop/oxid.php/sid/1840f0c5a646946fc6f6c22ae0a80139/cl/details/cnid/-/anid/210944S

oder bei

http://www.ppplatten.de/img/lieferprogramm.pdf

Mit knapp 6€/m² sogar recht erschwinglich. Wenn man bei modulor 100 Stück von den 3mm-Platten nimmt kommt der m² auf nur noch 2,72€.
Leider is das Zeug nicht wirklich zu verbinden (außer
pfuschig mit Kabelbinder also per CUTTER schneiden, mit ÖSEN und NIETEN verbinden). Kleber die das können sind deutlich zu teuer um sie so großflächig einzusetzen.
Verschweißen wäre eine Alternative, kann aber auch schnell zu einer Grobmülloptik führen..

Am Unterbau (z.B. aus Leerrohren für Elektroinstallation) werden erst mal ca. 3-4cm breite Kunststoffstreifen (ca. 0,5-1mm dick) befestigt (mit Kabelbindern o.ä.). An diesen Streifen näht man die Coroplastplatten dann fest.

Alternativ Blindnieten mit ner Unterlegscheibe...

Altenativ Acrylklebefolien aus dem Automobilbereich, Karosserieklebeband?...

Die Platten sind bei dem VM einfach an die Rohre geschraubt.
Da reichen kurze Spaxe.
Anschließend von außen Klebefolie drüber.
Kleben geht nicht bei PE und PP.
Schweißen wird wegen der Porosität nix.
mehrere Möglichkeiten:
Klebstoff hält durch Löcher im Material ( Formschluss )
Blindnieten gehen auch.

Hier mal eine Bestelliste als Beispiel für Hohlkammer-, Doppelstegplatten aus Polypropylen PP

Stückzahl Farbe Stärke g pro m² Format in mm Preis in €
2 weiß 3 mm 450 3250 x 2420 24,54
1 schwarz 2 mm 280 3250 x 2420 6,95
1 rot 3 mm 600 3250 x 2420 16,55
3 gelb 3 mm 600 3250 x 2420 49,65
3 blau 3 mm 600 3250 x 2420 49,65

GESAMTPRIS: 147,34 € zuzgl. Versand/Spedition

 

Alternative: dünnwandige Styrodurplatten 1 cm mit Folie

Styrodur wiegt bei 1 cm 370 g pro qm zugüglich der Folie

Balsaholz hat eine Dichte von ca. 0,12-0,15g/cm³ (bei den besseren Qualitäten) und kommt bei 3mm Plattenstärke somit auf gut 450g/m².

Die Festigkeitswerte auf Zug/Druck sind auf Garantie höher als bei dem Plastetafeln, dafür ist die Oberflächen"härte" eigentlich nicht vorhanden. Mit einer dünnen Harzschicht oder einer 0,6mm Deckfurnierschicht aus Hartholz hat sich das aber auch erledigt.
Desweiteren kann man Balsa extrem gut kleben, schleifen, biegen und es ist nicht wirklich teuer.
Mit einer Oberflächenbeschichtung hat man dann schon ne Sandwichbauweise.
Ich baue derzeit an einem 1:4 Modell meines ,vor einer Weile als Knetmodell gezeigten, VMs. Hochgerechnet auf die große Variante (2,7m lang, 61cm breit) würde die Karosse bei ca. 4,5kg landen.

Balsa ist leider recht teuer. Der m² in 3mm kommt auf ungefähr 30€. Wenn draus VMs bauen will, dann geht man natürlich als Hersteller direkt über die Importeuere und dann wirds auch günstiger.
Zumal die 1000mm Brettchen nicht grade praktisch sind, da man die zu 3m schäften muss.
Als Platten in gewünschter Länge auch für ca. 10€/m² erhältlich.
Wenn man gleich n ganzen Karton ordert (360 Brettchen a 3x100x1000) kommt man wohl bei ca. 150€ raus. Also ca. 4-5€/m²

www.balsaworld.com/verwendung.htm

Balsaholz zu recht guten Preisen,
http://www.thomabalsa.de/
http://www.heerdegen-balsaholz.de/

Vielelicht hier nicht jedem bewußt:
Die Folien zum Bespannen gibts zum Aufschrumpfen. Damit wird's einfach(er) faltenfreie, nicht flatternde Konstruktionen hinzukriegen.
Allerdings sollte man die Kräfte der gespannten Folie sicherlich mit bedenken.

Details dazu z.B. da:
http://www.aero-hg.de/2besp.htm

Besser ist eine Beschichtung mit ner Lage Glas/Hanf/Leinen oder Furnier. Auch einfaches Tränken mit Kaseinkleber müsste ausreichen. Zellstoff das mit Kasein getränkt wurde scheint auch interessant. Es hat eine extrem harte Oberfläche und ist Wasserresistent.

 

 

VERGLEICH:

Coroplast, 3 mm (ca. 500 g pro qm)

Dünnes Styrodur, 1 cm mit Folie (370 g + Folie pro qm)

Balsaholzplatten, 3 mm (gut 450 g pro qm)

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Jugend forscht... Artikel erschienen in Berliner Morgenpost mobil

http://mobil.morgenpost.de/printarchiv/kinderpost/article129063000/Sicher-in-die-Schule.html

VERKEHR
Sicher in die Schule

Radfahren ist manchmal gefährlich. Der 13 Jahre alte Max hat sich deswegen etwas ausgedacht

Mit dem Fahrrad fahren viele Kinder zur Schule. Manchmal gibt es aber keine Fahrradwege und man muss auf der Straße fahren. Das kann gefährlich sein. Max Hentges und sein Freund Nigel Rising aus Berlin haben deswegen ein Gerät gebaut. Es warnt Radfahrer, wenn ein Auto ihnen zu nah kommt. Damit haben die beiden beim Wettbewerb "Jugend forscht" mitgemacht. Max erzählt, wie das Gerät funktioniert.

Kinderpost:

Wie seid ihr auf die Idee für eure Erfindung gekommen?

Max:

Auf meiner Straße fahren die Autos viel zu nah an die Fahrradfahrer heran. Das ist gefährlich, denn viele Unfälle passieren, weil ein Auto einen Radfahrer überholt. Also wollte ich ein Gerät bauen, das mich warnt, wenn das passiert. Und genau aufzeichnet, wann und wo es passiert.

Wie funktioniert die Erfindung?

Das Gerät gibt Warnsignale, wenn ein Auto zu nah an den Radfahrer herankommt. Es macht einen hohen Ton bei einem Abstand zwischen 3 und 50 Zentimetern. Wenn die Autos zwischen 50 und 80 Zentimeter entfernt sind, macht es einen tieferen Ton. Wenn ein Auto sich nähert oder zu nah ist, leuchten Warnlichter auf. Außerdem macht das Gerät ein Bild vom Nummernschild des Autos. Es sendet den Standort. Das wird aufgezeichnet und bei Google Earth angezeigt. Dort sieht man dann genau, wann und wo es passiert ist.

Habt ihr das Gerät auf der Straße ausprobiert?

Ja, wir haben es im Verkehr ausprobiert und es funktioniert. Hinterher konnten wir auf einer Karte die Linie sehen, die wir gefahren sind. Und auch die Orte, wo uns Autos zu nah gekommen sind, und den genauen Zeitpunkt. Wir haben dabei festgestellt, dass uns die meisten Autos zu nahe gekommen waren.

Wie lange hat es gedauert, das Gerät zu bauen?

Es hat etwa sechs bis sieben Monate gedauert.

Ist es schlimm, dass ihr nicht den ersten Preis gewonnen habt?

Nein. Wir haben ja den Regional-Wettbewerb gewonnen. Das ist auch gut.

Was hast du vor mit deiner Erfindung?

Viele Leute in der Schule möchten so ein Gerät haben. Sie finden, dass es eine gute Idee ist. Deswegen möchte ich es gern produzieren. Ich habe dafür ein Patent angemeldet. Das bedeutet, dass eine Firma meine Erfindung nicht einfach so nachbauen darf.

Möchtest du später auch als Erfinder arbeiten?

Ich werde nächstes Jahr wieder bei "Jugend forscht" mitmachen. Womit, dafür habe ich noch keine Idee. Aber als Beruf möchte ich Mediziner werden.

Artikel erschienen am 14.06.2014

 

 

3. Freizeitstätten, Erholungsgebieten, Parks, Hotels, Camping-, Wohnmobilstellplätze, Naturparks, Naturschutzgebiete

Anbindung Nattenberg (Station, Stadtwald, Freibad, WOMO-Stellplätze)

Anbindung Versetalsperre, Narurpark Ebbegebirge

Anbindung Neuenhof, Stilleking

Anbindung Stadtpark

 

4. Kulturstätten (Kulturhaus, Theater, Schützenhallen, Kulturzentren, Begegnungszentren, Vereinsheimen, Kirchen, Gemeindezentren, Friedhöfen)

5. Einzelhandel  (Einzelhandelskonzept unter Berücksichtigung des Radverkehrs)

Der dezentrale Versorgungsbereich Innenstadt wird unter Punkt 7 hier extra behandelt. Es folgen zunächst die Nahversorgungszentren

a) Berliner Straße / Bräuckenstraße (7.1.2)

b) Bräuckenkreuz (7.1.3)

c) Buckesfelder Str. / Unterm Freihof (7.1.4)

d) Heedfelder Str. (7.1.5)

e) Kölner Str. (7.1.6)

STADTBEZIRK BEVÖLKERUNG Stand 11/12 Anzahl Betriebe Kernsortimentt NuG Verkaufsflächs Kernsortiment NuG (in m²) Verkaufsfläche pro Einwohner NuG (in m²)
Bierbaum/Höh/Hellersen 4.498 3 600 0,13
Brügge 2.860 5 860 0,30
Brüninghausen/Augustental 1.391 - - -
Buckesfeld/Othlinghausen 6.181 9 2.210 0,36
Dickenberg/Eggenscheid 2.956 2 60 0,02
Gevelndorf/Freisenberg 3.887 2 290 0,07
Grünewald 4.824 11 2.250 0,47
Honsel/Eichholz 6.355 17 4.590 0,72
Innenstadt/Staberg/Knapp 6.151 53 6.170 1,00
Kalve/Wefelsohl 4.890 4 230 0,05
Oeneking/Stüttinghausen 6.532 2 40 0,01
Ramsberg/Hasley/Bauckloh 8.101 11 2.640 0,33
Tinsberg/Kluse 7.293 18 3.370 0,46
Vogelberg 3.470 3 720 0,21
Wehberg 3.470 10 3.680 0,75
Wettringhoff 925 1 20 0,02
GESAMT 75.207 151 ca. 27.730 0,37

NuG = Nahrungs- und Genussmittel (d.h. Lebensmittel, Getränke, Back-und Fleischwaren etc.)

Das Einzelhandelskonzept (in der ersten Fortschreibung vom Dezember 2013) der Stadt Lüdennscheid ist hier unter Wirtschaft, Einzelhandel zu finden

http://www.luedenscheid.de/wirtschaft/

Tipps: Einkaufen mit dem Rad (BUND)

http://www.einkaufen-mit-dem-rad.de/index.shtml

6. Sportstätten (Bolzplätze, Schwimmbäder, Turnhallen, Fitnesscenter

7. Innenstadt

Stand 12. März 2015: der Arbeitskreis Nahmobilität ist heute wieder angelaufen, ein Arbeitskreis für die Erstellung eines Fahrradstadtplanes auf Basis des Fußgängerstadtplans hat sich heute mit 6-7 Aktiven  zusammengefunden, die die Stadt unter die Lupe nehmen wollen. Die Stadt wurde dazu in 5 Bezirke aufgeteilt. Jetzt wird erst mal gearbeitet und eine Bestandsaufnahme gemacht. Dabei wird insbesondere die Wegweisung des Radnetzes NRW und Südwestfalen untersucht. Daneben werden die bestehenden Routen (z. B. Radwanderrouten durch MK), sonstige Radverkehrsführung im Straßenraum dokumentiert. Auch die Radspezifische Infrastruktur (Ladestationen, Schlauchautomaten, Abstellanlagen) und auch herausragende Ziele erfasst.

Danach soll ein Netzkonzept entwickelt werden, welches als Basis die

Wunschrouten,

Erreichbarkeit der Innenstadt,

Nahversorgung,

Schulen und

Freizeiteinrichtungen beinhaltet.

Danach wird eine Mängelanalyse samt Bewertung erstellt.

Anschließend erfolgt eine grafische Darstellung.

Zum Schluss werden die Maßnahmenvorschläge gesammelt und UMGESETZT!!!!!!!!

 

Hier entsteht der ultimative Fahrradstadtplan in Tabellenform. In den Spalten befindet sich eine Auswahl von gpx-Dateien zum Download, die von den Radfahrerinnen und Radfahrern zur Routenplanung weiterverwendet werden können. Wieviele Spalten werden wohl benötigt? Eigentlich benötigt man bestimmt 100 Spalten für 100 Ziele, aber versuch's mal mit 30

GPX-Fahrradlotse durch Lüdenscheid
GPS-Tracks

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Augustenfal X 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28
Bauckloh 29 X 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56
Bierbaum 57 58 X 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84
Brügge 85 86 87 X 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112
Brüninghsn 113 114 115 116 X 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140
Buckesfeld 141 142 143 144 145 X 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168
Dickenberg 169 170 171 172 173 174 X 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196
Eichholz 197 198 199 200 201 202 203 X 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224
Eggenscheid 225 226 227 228 229 230 231 232 X 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252
Freisenberg 253 254 255 256 257 258 259 260 261 X 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280
Gevelndorf 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 X 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308
Grünewald 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 X 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336
Hasley 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 X 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364
Hellersen 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 X 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 392
Höh 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 X 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420
INNENSTADT 421 422 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 X 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448
Kalve 449 450 451 452 453 454 455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 X 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476
Kluse 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 X 494 495 496 497 498 499 500 501 502 503 504
Oeneking 505 506 507 508 509 510 511 512 513 514 515 516 517 518 519 520 521 522 X 523 524 525 526 527 528 529 530 531 532
Othlinghsn 533 534 535 536 537 538 539 540 541 542 543 544 545 546 547 548 549 550 551 X 552 553 554 555 556 557 558 559 560
Ramsberg 561 562 563 564 565 566 567 568 569 570 571 572 573 574 575 576 577 578 579 580 X 581 582 583 584 585 586 587 588
Staberg 589 590 591 592 593 594 595 596 597 598 599 600 601 602 603 604 605 606 607 608 609 X 610 611 612 613 614 615 616
Stüttinghsn 617 618 619 620 621 622 623 624 625 626 627 628 629 630 631 632 633 634 635 636 637 638 X 639 640 641 642 643 644
Tinsberg 645 646 647 648 649 650 651 652 653 654 655 656 657 658 659 660 661 662 663 664 665 666 667 X 668 669 670 671 672
Vogelberg 673 674 675 676 677 678 679 680 681 682 683 684 685 686 687 688 689 690 691 692 693 694 695 696 X 697 698 699 700
Wefelsohl 701 702 703 704 705 706 707 708 709 710 711 712 713 714 715 716 717 718 719 720 721 722 723 724 725 X 726 727 728
Wehberg 729 730 731 732 733 734 735 736 737 738 739 740 741 742 743 744 745 746 747 748 749 750 751 752 753 754 X 755 756
Wettringhoff 757 758 759 760 761 762 763 764 765 766 767 768 769 770 771 772 773 774 775 776 777 778 779 780 781 782 783 X 784
HOME 785 786 787 788 789 790 791 792 793 794 795 796 797 798 799 800 801 802 803 804 805 806 807 808 809 810 811 812 X

 

 

GPX-Tabelle Lüdenscheid

Verbindungs-Nr.

lt. Tabelle

Track zum Download
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

 

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